Kleinunternehmerregelung in Österreich | FreeFinance

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Kleinunternehmerregelung in Österreich

Erzielt ein österreichisches Unternehmen nicht mehr als 35.000 Euro Umsatz im Jahr, kommt es zur Umsatzsteuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 27 Umsatzsteuergesetz (UStG): Diese Steuerbefreiung nennt sich "Kleinunternehmerregelung".

Letzte Aktualisierung:
Simone A. Mitgründerin, Entwicklung, Inhalt & Marketing

Was ist die Kleinunternehmerregelung und wer sollte sie in Anspruch nehmen? Was bedeutet die Regelung, dass Kleinunternehmer aufgrund der Steuerbefreiung keine Umsatzsteuer ausweisen dürfen somit auch keine Vorsteuern abziehen können?
Wann macht die Option zur Regelbesteuerung auch als Kleinunternehmer Sinn? Wir klären auf!

Kleinunternehmerregelung Österreich | Umsatzsteuerbefreiung

Wer ist Kleinunternehmer?

Wer als Unternehmer die Umsatzgrenze von 35.000 Euro (netto) für das Geschäftsjahr nicht überschreitet, fällt unter die sogenannte Kleinunternehmerregelung.
Als ein solcher Kleinunternehmer ist man unecht umsatzsteuerbefreit, das bedeutet:

  • Man muss von den Einnahmen keine Umsatzsteuer bezahlen (keine Umsatzsteuer in Ausgangsrechnungen)
  • Man darf aber von den Ausgaben auch keine Vorsteuer abziehen (kein Vorsteuerabzug von Eingangsrechnungen)

Zu beachten: Einmal in 5 Jahren darf die Umsatzgrenze von den 35.000 Euro um maximal 15 % überschritten werden. Die Kleinunternehmerregelung ist in Österreich in § 6 Abs 1 Z 27 UStG - Umsatzsteuergesetz - geregelt.

Achtung:

Die Kleinunternehmerregelung ist nicht zu verwechseln mit dem Kleinunternehmer im Sinne des Sozialversicherungsgesetzes. Für die SVS (Sozialversicherung der Selbstständigen) sind Sie Kleinunternehmer, wenn Ihre Einnahmen unter 5.527,92 Euro im Jahr (Stand 2020) liegen. 

Sie haben dann die Möglichkeit, sich aus der Pflichtversicherung ausnehmen zu lassen. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeberartikel zum Thema Sozialversicherung.

Entscheidungshilfe zur Kleinunternehmerregelung

Als Unternehmensgründer stehen Sie zu Beginn vor der Qual der Wahl. Sie müssen im Vorhinein bekannt geben, ob Sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen wollen - zu einem Zeitpunkt, zu dem Sie noch nicht mit Sicherheit sagen können, ob Ihre Umsätze über oder unter 35.000 Euro netto liegen werden.

Wann lohnt es sich, Kleinunternehmer zu sein?

Wenn Sie als Unternehmer Ihre Leistungen hauptsächlich für private Kunden erbringen, müssen Sie keine Umsatzsteuer ausweisen und haben dadurch den Vorteil, dass Sie die Leistung eventuell günstiger anbieten können.

Die Inanspruchnahme lohnt sich also, wenn Sie:

  • Hauptsächlich Privatpersonen zu Ihren Kunden zählen
  • Geringe Investitionen bei der Gründung haben
  • Ihr Umsatz (voraussichtlich) 35.000 Euro nicht übersteigen wird

Praxisbeispiel

Wann macht es Sinn, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen?

Frau Eder ist selbstständig als Hundetrainerin tätig. Sie plant, für das Gründungsjahr einen Umsatz von 18.000 Euro zu erwirtschaften. Ihre Kunden sind Privatpersonen und damit Endverbraucher. Ausgaben sowie laufende Kosten sind bei Frau Eder sehr gering. Investitionen sind auch nicht geplant, da alle nötigen Betriebsmittel schon vorhanden sind.

Für Frau Eder ist es sinnvoll, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen. Ihre Kunden sind Endverbraucher, sie muss keine Investitionen tätigen und laufende Kosten hat sie nur geringe. Zudem rechnet sie mit einem Umsatz von deutlich unter 35.000 Euro. Frau Eder kann ihre Leistung somit um 20 % "günstiger" anbieten, da sie keine Umsatzsteuer verrechnen muss, im Gegenzug aber auch keine Vorsteuer gelten machen kann.

Wann sollten Sie die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch nehmen?

Wenn Sie als Unternehmer Ihre Leistungen hauptsächlich an andere Unternehmen erbringen, ist die Regelbesteuerung für Sie von Vorteil, weil die Unternehmen selbst vorsteuerabzugsberechtigt sind und daher nur den Nettobetrag zahlen müssen.

Diese Unternehmen erhalten die an Sie bezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt wieder zurück. Ihr direkter Vorteil besteht darin, dass Sie dementsprechend auch selbst dazu berechtigt sind, bezahlte Vorsteuern vom Finanzamt zurückzuerhalten.
Der Vorsteuerabzug wird besonders interessant, wenn beispielsweise gerade zu Beginn der Geschäftstätigkeit umfangreichere Investitionen oder Anschaffungen geplant sind und Sie auf diesem Weg die Vorsteuer dafür geltend machen können.

Sie sollten also direkt die Regelbesteuerung verwenden, wenn Sie:

  • Leistungen, Produkte hauptsächlich an Firmenkunden verkaufen (B2B)
  • Für die Unternehmensgründung viele Investitionen tätigen müssen (Büroeinrichtung, IT-Infrastruktur/Computer, Maschinen)
  • Laufende Kosten (in höherem Ausmaß) haben (z.B. Miete, Leasingvertrag, Lizenzen, usw.)
  • Ihr Umsatz voraussichtlich 35.000 Euro netto übersteigen wird

Praxisbeispiel

Wann macht es Sinn, gleich mit USt zu verrechnen?

Herr Maier ist in der IT-Branche tätig. Er betreut und installiert für Unternehmen die elektronische Infrastruktur und Sicherheitssysteme. Für die Erfüllung dieser Aufträge braucht er stets modernes und viel an teurem elektronischem Equipment, hat dadurch laufend hohe Investitionen zu tätigen.

Seine Kunden sind ausschließlich Unternehmen und durch erfolgreiche Arbeit und Weiterempfehlungen an andere Unternehmen könnte Herr Maier auch die Umsatzgrenze von 35.000 Euro überschreiten.

Für Herrn Maier ist es sinnvoll, gleich die Regelbesteuerung in Anspruch zu nehmen, da er dann selbst berechtigt ist, die für sein teures Arbeitsequipment (Computer, Laptops, Software, Datenträger & Speichermedien, etc.) bezahlten Vorsteuern vom Finanzamt für Einkäufe zurückzuerhalten.

Umsatzsteuer Kleinunternehmer Österreich - wichtig:

Es gilt zu beachten, dass man bei der Regelbesteuerung (Verrechnung mit Ust) mindestens 5 Jahre gebunden ist. Das heißt, verzichten Sie auf die Kleinunternehmerregelung, können Sie frühestens nach 5 Jahren wieder zu dieser wechseln.

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Regelbesteuerung Österreich

Option zur Regelbesteuerung | Kleinunternehmer Umsatzsteuer: Wann und wie dazu wechseln?

Ein Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung und Wechsel in die Regelbesteuerung ist grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt möglich. Für den Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung ist es nötig, eine entsprechende Erklärung beim Finanzamt einzubringen. Das geschieht mittels Einreichen des ausgefüllten und unterzeichneten Formulars U12.

Rückverrechnung der USt: Vorsteuerberichtigung

Wenn der Unternehmer einen Wechsel von der Umsatzsteuerbefreiung zur Umsatzsteuerpflicht vornimmt, darf er eine positive Vorsteuerkorrektur machen. Das heißt, er darf für Umlaufvermögen entsprechend bestimmter Regularien die Vorsteuer nachträglich geltend machen.

Für Anlagegüter ist eine (anteilige) nachträgliche Geltendmachung möglich, wenn die Anschaffung (Herstellung) innerhalb des Berichtigungszeitraums liegt. Die Berichtigungszeiträume dabei sind:

  • Bewegliche Anlagegüter: fünf Jahre
  • Unbewegliche Anlagegüter: zwanzig Jahre

In der Praxis kann es mitunter schwierig werden, bereits gestellte Rechnungen um die USt zu korrigieren. Bei Firmenkunden, die selbst vorsteuerabzugsberechtigt sind, sollte das möglich sein. Bei Privatkunden stellt es sich in der Regel als schwierig bis nicht möglich dar.

Kleinunternehmer Rechnung Österreich

Rechnungslegung bei Kleinunternehmern | Kleinunternehmerrechnung

Vorweg - zu beachten: Wenn der Kleinunternehmer die Umsatzsteuer in Rechnung stellt, obwohl er die Kleinunternehmerregelung mit der entsprechenden Umsatzsteuerbefreiung in Anspruch nimmt, schuldet er diese dem Finanzamt und muss sie auch abführen.
Will man das verhindern, ist man verpflichtet, die Rechnung gegenüber dem Kunden so zu korrigieren, dass keine Umsatzsteuer mehr ausgewiesen wird.

Dabei ist ein Verweis auf die Umsatzsteuerbefreiung auf der Kleinunternehmerrechnung z.B. wie folgt kenntlich zu machen:

Umsatzsteuerbefreit – Kleinunternehmer gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG

Kleinunternehmerrechnung: Muster & Vorlage

Kleinunternehmerrechnung Muster | Kleinunternehmerrechnung Vorlage Word

Hier finden Sie ein Rechnungsmuster zur Vorlage und Orientierung für die Rechnungslegung als Kleinunternehmer.

Dieses Muster können Sie als Vorlage in Form eines Word-Dokuments hier direkt downloaden.

Achten Sie stets darauf, dass alle notwendigen Angaben in der Rechnung - beispielsweise Hinweis auf Umsatzsteuerbefreiung - gemacht und alle Formvorschriften eingehalten werden!

Zu den allgemeinen Anforderungen und Formvorschriften an die Rechnungslegung in Österreich.

Rechnungslegung Kleinunternehmer

Kleinunternehmerrechnung: was ist zu beachten?

Grundsätzlich gilt: Kleinunternehmer-Rechnungen müssen ebenso die Pflichtangaben der Rechnungslegung enthalten!

Als Kleinunternehmer ist man von der Umsatzsteuer befreit, darf daher aber auch keine Vorsteuern geltend machen.

Das die folgenden Auswirkungen auf die Pflichtangaben auf der Rechnung eines Kleinunternehmers:
Für erfüllte Aufträge ist eine Rechnung ohne Ausweisen der Umsatzsteuer sowie mit dem dem Verweis "Umsatzsteuerbefreit gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994" (= umsatzsteuerbefreit aufgrund Kleinunternehmerregelung), eine UID-Nummer muss nicht angegeben werden, zu legen.
Die Kleinunternehmerrechnung also folgende besonderen bzw. sprezifischen Merkmale und Angaben zu erfüllen bzw. zu enthalten:

  • Kein Ausweisen der Umsatzsteuer und Verweis auf den Grund der Umsatzsteuerbefreiung (z.B. aufgrund § 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994)

  • Keine Vorsteuerabzüge

  • UID-Nummer muss nicht angeführt werden

Formvorschriften & Angaben für die Kleinunternehmerrechnung

Die allgemeinen Formvorschriften und Pflichtangaben bei Rechnungen, wie sie auch für die Kleinunternehmerrechnung gelten, lauten:

  1. Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers sowie jene des Leistungsempfängers
  2. Menge und Art der Leistung
  3. Tag/Zeitraum der Lieferung bzw. Leistung
  4. Entgelt für die Lieferung bzw. Leistung und anzuwendender Steuersatz oder Hinweis auf Steuerbefreiung
  5. Summe der Steuer (Beachten: bei Kleinunternehmerregelung kein Ausweisen der Umsatzsteuer und Verrechnung ohne USt!)
  6. Rechnungsdatum und Rechnungsnummer
  7. Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer (UID) des Unternehmens (Beachten: bei Kleinunternehmerregelung und somit Verrechnung ohne USt keine Angabe oder Verweis "keine UID-Nummer vorhanden"!)
  8. UID-Nummer des Leistungsempfängers (auf Rechnungen mit einem Gesamtbetrag über 10.000 EUR inkl. USt, weiters, wenn die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergeht)
  9. Bei Anwendung der Differenzbesteuerung: Hinweis auf diese (z.B. Antiquitätenhandel)
  10. Wird die Rechnung in einer anderen Währung als Euro ausgestellt: Steuerbetrag zusätzlich in Euro angeben

Alles Wissens- und Beachtenswerte zu Rechnungslegung und Rechnungslegungspflicht in Österreich mit den betreffenden Bestimmungen, Musterrechnung und Mustervorlage sowie Praxisbeispiele zu Rechnungslegung sowohl mit Umsatzsteuerbefreiung als auch mit Regelbesteuerung (=mit Umsatzsteuer) finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Rechnungen schreiben!

Zusammenfassung

Der Vorteil der Kleinunternehmerregelung besteht darin, dass Unternehmen, die hauptsächlich an Privatkunden verrechnen, ihre Leistungen mitunter günstiger anbieten können, weil keine Umsatzsteuer im Preis enthalten ist.
Diese Regelung können nur Unternehmen anwenden, deren Umsatz unter 35.000 Euro netto im Jahr liegt. Diese Grenze darf einmal in 5 Jahren um 15 % überschritten werden.

Stellt ein Kleinunternehmer eine Rechnung aus, darf die USt nicht ausgewiesen werden und ein Vorsteuerabzug ist nicht möglich. Zudem muss der Hinweis auf die USt-Befreiung vermerkt sein:

Umsatzsteuerbefreit – Kleinunternehmer gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG


Kleinunternehmer Regelbesteuerung:

Ein Wechsel in die Regelbesteuerung (Verrechnung mit Umsatzsteuer) ist jederzeit möglich.
 

Kleinunternehmerregelung: 5 Jahre gebunden!

Oftmals ein Problem stellt die Bindungsfrist der Optionserklärung dar.
Konkret: Entscheiden Sie als Kleinunternehmer sich für die Regelbesteuerung, bindet dieser Wechsel in die Regelbesteuerung jedenfalls für die Dauer von 5 Jahren!

Es ist daher wichtig, um Probleme möglichst zu vermeiden, die zukünftige Geschäftsentwicklung möglichst genau einzuschätzen.

Fragen und Antworten

Die Kleinunternehmerregelung bedeutet, dass Unternehmen, deren Umsatz weniger als 35.000 Euro netto pro Jahr beträgt, keine Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen müssen. Sie dürfen aber auch keine Vorsteuer gelten machen.

Die Grenze von 35.000 Euro darf einmal in 5 Jahren um 15 % überschritten werden.

Ja! Ein Wechsel in die Regelbesteuerung ist jederzeit möglich. Beachten Sie, dass dieser Wechsel jedoch mindestens 5 Jahre bindet.

Dabei gilt es abzuwägen: wenn Sie viele Firmenkunden haben, Investitionen tätigen oder hohe laufende Kosten haben, ist es sicherlich von Vorteil, direkt mit USt zu verrechnen, selbst dann, wenn Sie 35.000 Euro Umsatz nicht überschreiten.

Ja!
Wenn Sie als Kleinunternehmer auf die Regelbesteuerung wechseln, dann bringt diese Optionserklärung eine Bindung für die Dauer von 5 Jahren mit sich - das heißt, sie können erst nach Ablauf dieser Frist wieder zurück in die Kleinunternehmerregelung mit ihrer Umsatzsteuerbefreiung wechseln!

Es ist daher wichtig, um Probleme möglichst zu vermeiden, die zukünftige Geschäftsentwicklung möglichst genau einzuschätzen.

Vorweg - zu beachten: Wenn der Kleinunternehmer die Umsatzsteuer trotz der Kleinunternehmerregelung mit der entsprechenden Umsatzsteuerbefreiung in Rechnung stellt, obwohl er die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, schuldet er diese dem Finanzamt und muss sie auch abführen.

Grundsätzlich gilt:

  • Kleinunternehmer-Rechnungen müssen ebenso die Pflichtangaben der Rechnungslegung enthalten
  • Als Kleinunternehmer ist man von der Umsatzsteuer befreit, darf daher aber auch keine Vorsteuern geltend machen

Das hat natürlich Auswirkungen auf die Pflichtangabenfür die Kleinunternehmerrechnung:
Für erfüllte Aufträge ist eine Rechnung ohne Ausweisen der Umsatzsteuer sowie mit dem dem Verweis "Umsatzsteuerbefreit gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994" (= umsatzsteuerbefreit aufgrund Kleinunternehmerregelung), eine UID-Nummer muss nicht angegeben werden, zu legen.
Die Kleinunternehmerrechnung also folgende besonderen bzw. sprezifischen Merkmale und Angaben zu erfüllen bzw. zu enthalten:

  • Kein Ausweisen der Umsatzsteuer und Verweis auf den Grund der Umsatzsteuerbefreiung: "Umsatzsteuerbefreit – Kleinunternehmer gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994"

  • Keine Vorsteuerabzüge

  • UID-Nummer muss nicht angeführt werden

Die allgemeinen Formvorschriften und Angaben bei Rechnungen, wie sie auch für die Rechnungslegung von Kleinunternehmern gelten, lauten:

  1. Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers sowie jene des Leistungsempfängers
  2. Menge und Art der Leistung
  3. Tag/Zeitraum der Lieferung bzw. Leistung
  4. Entgelt für die Lieferung bzw. Leistung und anzuwendender Steuersatz oder Hinweis auf Steuerbefreiung
  5. Summe der Steuer (Beachten: bei Kleinunternehmerregelung kein Ausweisen der Umsatzsteuer und Verrechnung ohne USt!)
  6. Rechnungsdatum und Rechnungsnummer
  7. Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer (UID) des Unternehmens (Beachten: bei Kleinunternehmerregelung und somit Verrechnung ohne USt keine Angabe oder Verweis "keine UID-Nummer vorhanden"!)
  8. UID-Nummer des Leistungsempfängers (auf Rechnungen mit einem Gesamtbetrag über 10.000 EUR inkl. USt, weiters, wenn die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergeht)
  9. Bei Anwendung der Differenzbesteuerung: Hinweis auf diese (z.B. Antiquitätenhandel)
  10. Wird die Rechnung in einer anderen Währung als Euro ausgestellt: Steuerbetrag zusätzlich in Euro angeben

 

Alles Wissens- und Beachtenswerte zu Rechnungslegung und Rechnungslegungspflicht in Österreich mit den betreffenden Bestimmungen, Musterrechnung und Mustervorlage sowie Praxisbeispiele zu Rechnungslegung sowohl mit Umsatzsteuerbefreiung als auch mit Regelbesteuerung (=mit Umsatzsteuer) finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Rechnungen schreiben!

Sie finden ein Rechnungsmuster zur Vorlage und Orientierung für die Rechnungslegung als Kleinunternehmer hier auf dieser Seite!

Dieses Muster können Sie als Vorlage in Form eines Word-Dokuments hier direkt downloaden.

Achten Sie stets darauf, dass alle notwendigen Angaben in der Rechnung - beispielsweise Hinweis auf Umsatzsteuerbefreiung - gemacht und alle Formvorschriften eingehalten werden!

Weitere Informationen & Quellen