Mit TikTok Geld verdienen: Monetarisierung, Steuern und Erfolgsstrategien

Mit TikTok Geld zu verdienen, ist längst keine Seltenheit mehr: Ob nebenbei oder hauptberuflich, die App bietet echte Einkommensmöglichkeiten. Wer dabei von Anfang an auch steuerliche und rechtliche Pflichten im Blick behält, ist langfristig auf der sicheren Seite.

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Mit TikTok Geld verdienen – auf einen Blick

Welche Möglichkeiten gibt es, um mit TikTok Geld zu verdienen?Mit TikTok kann man auf verschiedene Weise Geld verdienen, etwa durch Affiliate-Marketing, Brand Deals, eigene Produkte, Livestream-Geschenke sowie plattformeigene Programme.
Wann brauche ich als Content Creator ein Gewerbe?Als Content Creator reicht meist eine Meldung als „Neuer Selbständiger", nur bei Werbung, Kooperationen oder Affiliate-Marketing ist eine Gewerbeanmeldung nötig.
Welche steuerlichen Pflichten habe ich als Content Creator?Content-Creator unterliegen der progressiven Einkommensteuer auf ihren Gewinn, Ausgaben sind absetzbar und bis 33.000 € Gewinn gilt 15 % Gewinnfreibetrag.
Was zählt als Betriebseinnahme oder Betriebsausgabe für Content Creator?Als Content Creator gelten neben Geldeinnahmen auch Sachleistungen wie Produkte oder Reisen als steuerpflichtige Einnahmen, während Kosten für Technik und Software als Betriebsausgaben absetzbar sind.
Wie kann man auf TikTok Reichweite aufbauen?Reichweite auf TikTok entsteht durch hochwertigen, authentischen Content, Hashtag-Einsatz und aktive Community-Interaktion.
Mit TikTok Geld verdienen

Mit TikTok Geld zu verdienen ist für viele Content Creator heute eine attraktive Möglichkeit, Einnahmen über Social Media zu erzielen. Durch Kooperationen mit Unternehmen, Affiliate-Marketing, Livestreams oder den Verkauf eigener Produkte und Dienstleistungen können verschiedene Einkommensquellen erschlossen werden. Wer regelmäßig Einnahmen erzielt, sollte jedoch auch die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen beachten.

8 Möglichkeiten, um mit TikTok Geld zu verdienen

TikTok bietet Creators und Unternehmen gleichermaßen vielfältige Möglichkeiten zur Monetarisierung: von Affiliate-Marketing über Brand Deals bis hin zu eigenen Produkten und plattformeigenen Programmen.

Das sind die wichtigsten Wege im Überblick:

1. Affiliate-Marketing als Einstieg in die TikTok-Monetarisierung

  • Um Affiliate-Marketing auf TikTok erfolgreich einzusetzen, brauchen Creator ein Business-Konto, damit sie klickbare Links in ihrer Biografie oder in den Videobeschreibungen einfügen können.
  • Creator empfehlen Produkte, Tools oder Dienstleistungen im Content: Wer daraufhin über einen persönlichen Link oder Rabattcode kauft, löst eine Provision aus.
  • Im Affiliate-Marketing betragen die Provisionen meist etwa 5 bis 10 Prozent des Verkaufspreises, wobei die genaue Höhe von den jeweiligen Absprachen mit den Partnerunternehmen abhängt.
  • Besonders für Creator mit noch überschaubarer Reichweite ist das ein attraktiver Einstieg in die Monetarisierung, da große Kooperationen dafür nicht notwendig sind.

Beispiel: Eine Food-Creatorin empfiehlt in ihren Kochvideos eine Küchenmaschine und verdient über ihren Affiliate-Link im Monat 90 Euro an Provisionen: Auch dieser Betrag ist steuerpflichtig und muss sauber dokumentiert werden.

2. Mit der Bio Traffic auf Website und Shop lenken

  • Ein Link in der TikTok-Bio ist eine der einfachsten Möglichkeiten, Besucher auf eine eigene Website oder einen Online Shop weiterzuleiten.
  • Die sinnvolle Verknüpfung von Social-Media-Kanälen und Website sorgt für Synergieeffekte: Mehr Traffic auf einer Plattform wirkt sich positiv auf die anderen aus.
  • Eine gut vernetzte Online-Präsenz schafft zudem die Grundlage für weitere Einnahmequellen: etwa den Verkauf eigener Produkte oder den Aufbau von Partnerschaften.

Beispiel: Eine Fotografin teilt auf TikTok Einblicke in ihre Arbeit und verlinkt in der Bio auf ihren Online Shop: Dort verkauft sie Presets und Fotokurse. Durch den TikTok-Traffic steigen die Verkäufe, ohne dass sie zusätzlich in Werbung investieren muss.

3. Eigene Produkte und Services direkt über TikTok verkaufen

  • TikTok lässt sich nicht nur zur Unterhaltung nutzen, sondern auch als Marketingkanal für eigene Angebote: etwa Coachings, digitale Produkte, Merchandise oder Beratungsleistungen.
  • Gerade für Selbstständige ist das oft der direkteste Weg, die eigene Reichweite in Umsatz umzuwandeln.

Beispiel: Ein Ernährungsberater nutzt TikTok, um regelmäßig kurze Tipps zu gesunder Ernährung zu teilen, und verweist dabei auf seinen kostenpflichtigen Online-Kurs. Die Einnahmen daraus sind Betriebsumsätze und müssen entsprechend erfasst werden.

4. Influencer-Marketing auf TikTok: So funktionieren Brand Deals

  • Influencer-Marketing spielt auf TikTok eine immer größere Rolle, da Unternehmen die Plattform als Marketing- und Vertriebskanal nutzen.
  • Dabei setzen sie auf Creator, um Produkte oder Dienstleistungen authentisch zu präsentieren.
  • Für die Zusammenarbeit zahlen Unternehmen dafür, dass ihre Produkte in Videos vorkommen: etwa als Vorstellung, Testbericht oder eingebettet in Content.
  • Wichtig ist, dass Kooperationen zur eigenen Nische passen, da dies die Glaubwürdigkeit gegenüber der Community stärkt.

Beispiel: Ein Fitness-Creator erstellt für ein Unternehmen ein Video über deren Proteinpulver und erhält dafür 300 Euro. Dieser Betrag fließt in die Buchhaltung und muss in der Steuererklärung angegeben werden.

5. Creator-Programme und virtuelle Geschenke verstehen

  • TikTok stellt je nach Region verschiedene Monetarisierungsfunktionen bereit.
  • Für Video-Gifts gelten unter anderem folgende Voraussetzungen: mindestens 10.000 Follower, ein Kontoalter von mindestens 30 Tagen, ein öffentlicher Beitrag in den letzten 30 Tagen sowie ein persönliches Konto.
  • Business-Accounts sind nicht berechtigt. Für die LIVE-Funktion kommen zusätzlich ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine länderspezifische Followerschwelle hinzu.

Beispiel: Ein Creator aus Österreich mit 12.000 Followern, einem über 30 Tage alten persönlichen Account und einem öffentlichen Video im letzten Monat kann die LIVE-Funktion nutzen und während eines Streams virtuelle Geschenke von Zuschauern erhalten.

6. Livestreams als direkte Einnahmequelle mit Community-Bindung

  • Ab 1.000 Followern können Creator über die Live-Funktion auf TikTok Einnahmen erzielen, indem Zuschauer ihnen während des Streams virtuelle Geschenke schicken, die später in Geld umgewandelt werden.
  • Dabei kaufen Nutzer zunächst Münzen, die sie anschließend als Geschenke an Creator senden. Diese werden in sogenannte TikTok-Diamanten umgerechnet.
  • Aktive Interaktion mit dem Publikum sowie unterhaltsame Inhalte erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Zuschauer solche Geschenke senden.
  • Besonders erfolgreiche Livestreams bieten echten Mehrwert – etwa durch Unterhaltung, Wissen oder besondere Formate – und motivieren dadurch eher zur finanziellen Unterstützung.

Beispiel: Ein Fitness-Creator geht zweimal pro Woche live, beantwortet Fragen zum Training und gibt Ernährungstipps. Durch die regelmäßige Interaktion mit seiner Community erhält er zunehmend virtuelle Geschenke, die er in echtes Geld umwandelt.

7. TikTok-Accounts aufbauen und gewinnbringend veräußern

  • Manche Marken sind bereit, etablierte TikTok-Konten zu kaufen, um sich den zeitaufwendigen Aufbau einer eigenen Community zu ersparen.
  • Gefragt sind dabei vor allem Accounts, die sich auf ein klar definiertes Nischenthema spezialisiert haben und regelmäßig reichweitenstarke Inhalte veröffentlichen.
  • Die Strategie dahinter: Je spezifischer die Nische und je engagierter die Community, desto attraktiver ist der Account für potenzielle Käufer.

Beispiel: Ein Creator baut über zwei Jahre einen Account rund um das Thema nachhaltiges Reisen auf und erreicht dabei 80.000 Follower. Eine Reisemarke kauft den Account, um direkt auf eine bereits aufgebaute Zielgruppe zuzugreifen.

8. Mit Musik auf TikTok Geld verdienen: Chancen durch Audio-Sponsoring

  • Audio ist auf TikTok ein wichtiger Erfolgsfaktor, da viele Videos erst durch passende Sounds viral gehen. Dadurch profitieren auch Musiker, deren Songs in Content verwendet werden.
  • Die Nutzung trendender Sounds kann die Sichtbarkeit eines Videos deutlich steigern und so zu schnellerem Follower-Wachstum beitragen.
  • Für Creator ergibt sich daraus die Möglichkeit, zusätzlich zu klassischen TikTok-Einnahmequellen auch durch Kooperationen mit Künstlern oder deren Managements Geld zu verdienen.
  • Solche Audio-Partnerschaften können bei ausreichender Reichweite zusätzliche Einnahmen ermöglichen und werden besonders mit wachsender Community immer attraktiver.

Lesetipp: Sie möchten neben TikTok noch weitere Einnahmequellen erschließen? In diesem Artikel erfahren Sie alles über den Verkauf auf Amazon.

Content Creator: Gewerbe anmelden oder neue Selbstständigkeit?

Ob als Online Content Creator eine Gewerbeanmeldung erforderlich ist, hängt stark von der Art, Regelmäßigkeit und Art der Einnahmen ab. Je nach Tätigkeit kann eine Einstufung als gelegentliche Tätigkeit, „neuer Selbständiger“ oder gewerbliche Tätigkeit erfolgen.

Szenario 1: Keine Gewerbeanmeldung bei gelegentlicher Tätigkeit

  • Ob eine Gewerbeanmeldung erforderlich ist, hängt davon ab, wie die Tätigkeit als Online Content Creator aufgebaut ist.
  • Wenn nur gelegentlich Inhalte veröffentlicht werden und keine klare Absicht besteht, dauerhaft Einnahmen oder wirtschaftliche Vorteile zu erzielen, ist keine Gewerbeberechtigung notwendig.

Szenario 2: Einstufung als „neuer Selbständiger“ bei regelmäßigen Einnahmen

  • Findet die Tätigkeit regelmäßig statt und werden dabei Einnahmen oder wirtschaftliche Vorteile erzielt, kann eine Einstufung als „neuer Selbständiger“ erfolgen.
  • Dazu zählen beispielsweise Einnahmen aus Webinaren, Blog-Abonnements sowie Vergütungen für Klicks und Views.
  • Diese unterliegen nicht der Gewerbeordnung, sondern müssen ihre Tätigkeit lediglich bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) und beim Finanzamt melden.

Szenario 3: Gewerbliche Tätigkeit bei Werbung und Kooperationen

  • Wenn Einnahmen durch Werbung, Kooperationen oder Affiliate-Marketing entstehen oder zusätzlich Sachleistungen wie Produkte oder Reisen angenommen werden, gilt die Tätigkeit als gewerblich.
  • In diesem Fall ist eine Gewerbeanmeldung notwendig. Zur Klärung der passenden Gewerbeart nach der Gewerbeordnung ist es sinnvoll, den Gründerservice der Wirtschaftskammer zu kontaktieren.

Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben im Überblick

Für eine korrekte Gewinnermittlung ist eine vollständige und nachvollziehbare Dokumentation aller Einnahmen und Ausgaben notwendig. Nur so kann die Steuererklärung korrekt erstellt und Rückfragen durch das Finanzamt vermieden werden.

Betriebseinnahmen

Zu den Betriebseinnahmen zählen alle wirtschaftlichen Vorteile, die im Rahmen der Tätigkeit entstehen – unabhängig davon, ob sie in Geld oder als Sachleistung erfolgen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Bezahlte Kooperationen, Werbung und Produktplatzierungen
  • Kostenlose Produkte, Gutscheine oder andere Leistungen von Unternehmen
  • Übernommene Kosten für Events, Reisen oder Hotelaufenthalte (inkl. Flug, Unterkunft oder Tickets)

Auch Sachleistungen gelten steuerlich als Einnahmen, da sie einen geldwerten Vorteil darstellen.

Betriebsausgaben

Alle Kosten, die im direkten Zusammenhang mit der Tätigkeit entstehen, können steuerlich berücksichtigt werden.

Typische Betriebsausgaben sind:

  • Technik wie Kamera, Laptop oder Smartphone
  • Software, Tools und Abonnements
  • Reise- und Produktionskosten
  • Marketing-, Design- und Weiterbildungskosten

Tipp: Je früher Einnahmen dokumentiert, Belege gesammelt und Rücklagen gebildet werden, desto weniger Aufwand entsteht später. TikTok mag schnelllebig sein – eine solide Buchhaltung zahlt sich dennoch von Anfang an aus. Die Buchhaltungssoftware FreeFinance hilft dabei, Einnahmen strukturiert zu erfassen und den Überblick zu behalten, ohne dass dafür Buchhaltungskenntnisse notwendig sind.

Steuerliche Grundlagen für Selbstständige und Creator

Je nach Umsatzhöhe stehen unterschiedliche Formen der Gewinnermittlung zur Verfügung:

Ohne doppelte Buchführung

Solange bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschritten werden, ist keine Bilanzierung erforderlich.

Mögliche Varianten:

  • Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EAR): Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des tatsächlichen Zahlungsflusses (Zufluss-Abfluss-Prinzip).
  • Pauschalierung:
    Bei geringeren Umsätzen können Ausgaben pauschal angesetzt werden:
    • Dienstleister: 6 % der Einnahmen (max. 13.200 €)
    • Kleinunternehmer: 20 % der Einnahmen (bis 55.000 € Umsatz)
      Zusätzlich sind Sozialversicherungsbeiträge absetzbar.

Kleinunternehmerpauschalierung: Regelungen, Umsatzgrenzen und Vorteile

Mit Rechnungslegungspflicht

Bei sehr hohen Umsätzen ist eine Bilanzierung erforderlich. Dabei werden auch offene Forderungen und Verbindlichkeiten berücksichtigt. Dies betrifft ausschließlich sehr umsatzstarke Creator.

Gewinnfreibetrag

Der Gewinnfreibetrag reduziert die steuerliche Belastung und fördert Investitionen.

  • Bis 33.000 € Gewinn besteht gemäß § 10 Abs. 2 EstG ein automatischer Freibetrag von 15 % (max. 4.950 €)
  • Darüber hinaus können zusätzliche Investitionen (z. B. Technik oder Software) steuerlich berücksichtigt werden
  • Insgesamt kann dadurch ein erheblicher Teil des Gewinns steuerlich entlastet werden

Hinweis von FreeFinance: Alle Belege sollten vollständig und nachvollziehbar aufbewahrt werden, idealerweise digital. Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist beträgt nach § 132 Abs. 1 BAO sieben Jahre.

Einkommensteuer

Der Gewinn unterliegt einem progressiven Einkommensteuersystem:

Einkommen: Stand 2026 (jährlich)Steuersatz
bis 13.539 €0 % (steuerfrei)
13.539 € – 21.992 €20 %
21.992 € – 36.458 €30 %
36.458 € – 70.365 €40 %
70.365 € – 104.859 €48 %
104.859 € – 1.000.000 €50 %
über 1.000.000 €55 %

Die Steuer steigt stufenweise mit dem Einkommen an.

Umsatzsteuer

Wer im Rahmen seiner Tätigkeit entgeltliche Leistungen erbringt, ist nach § 1 Abs. 1 UStG grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig.

Der Regelsteuersatz beträgt 20 % Umsatzsteuer gemäß § 10 Abs. 1 UStG und gilt beispielsweise für:

  • Kooperationen und Werbeleistungen
  • Produktplatzierungen
  • Verkauf digitaler Inhalte

Auch Sachleistungen können umsatzsteuerlich relevant sein, sofern sie einen geldwerten Vorteil darstellen.

Vorsteuerabzug

  • Bei Umsatzsteuerpflicht kann die auf betriebliche Ausgaben entfallende Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend gemacht werden. Dadurch reduziert sich die tatsächliche Steuerlast.
  • Voraussetzung ist ein direkter Zusammenhang mit der unternehmerischen Tätigkeit sowie eine ordnungsgemäße Rechnung.

Kleinunternehmerregelung

Bei einem Umsatz unter 55.000 € besteht nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG die Möglichkeit der Kleinunternehmerregelung:

  • Keine Ausweisung von Umsatzsteuer
  • Kein Vorsteuerabzug möglich

Diese Regelung eignet sich insbesondere bei geringen Ausgaben und dem Wunsch nach einfacher Verwaltung. Bei höheren Investitionen ist die Regelbesteuerung häufig vorteilhafter.

Steuererklärung Kleinunternehmer: Pflichten, Fristen & Formulare

TikTok Wachstum: Diese 10 Strategien sorgen für mehr Views und Follower

Ob Creator oder Unternehmen: Auf einer Social-Media-Plattform wie TikTok oder einer vergleichbaren Videoplattform hängt das Monetarisierungspotenzial stark von der Sichtbarkeit ab. Viele Nutzer in der digitalen Welt versuchen, mit ihren Posts eine größere Community aufzubauen und so ihr Potenzial besser auszuschöpfen.

1. Die Bedeutung des perfekten Video-Starts

Die ersten drei Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Menschen zu fesseln und sie zum Weiterschauen zu bewegen.

2. Hochwertiger Content als Grundlage

Einzigartiger und kreativer Content ist die Basis, um Zuschauer zu fesseln und eine wachsende Community aufzubauen.

3. Authentizität schafft Vertrauen

Ob Marke oder Privatperson: Ein authentisches und transparentes Auftreten stärkt das Vertrauen der Community und wird langfristig besser angenommen als künstlicher Content.

4. Technische Qualität sicherstellen

Aktuelle Geräte und eine gute Videoauflösung sorgen für eine reibungslose Wiedergabe und einen professionellen Eindruck.

5. Metadaten einsetzen

Untertitel, passende Sounds und Beschreibungen helfen dem Algorithmus, Inhalte der richtigen Zielgruppe auszuspielen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.

6. Hashtags strategisch nutzen

Passende Hashtags helfen dabei, Inhalte zu kategorisieren und sowohl für bestehende als auch für neue Zuschauer auffindbar zu machen.

7. Interaktion aktiv fördern

Der Austausch mit der Community, etwa durch das Beantworten von Kommentaren, Live-Streams oder das Reagieren auf Likes, spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau von Vertrauen und hilft dabei, eine loyale Followerschaft zu entwickeln.

8. Abwechslungsreichen Content-Mix erstellen

Neben möglichen Kooperationen sollte der Kanal auch organischen Content enthalten, um Glaubwürdigkeit und Authentizität zu erhalten.

9. Von anderen Creatorn lernen

Ein Blick auf erfolgreiche TikToker in der eigenen Nische liefert wertvolle Inspiration. Auch Live-Formate zeigen, welche Strategien funktionieren.

10. Geduld und Ausdauer mitbringen

Regelmäßiges Posten erhöht die Sichtbarkeit auf TikTok und hilft dabei, Follower sowie Views durch eine konsequente Strategie langfristig aufzubauen.

Mit Instagram Geld verdienen: Schritt-für-Schritt-Leitfaden

Fehler beim Geld verdienen: Das machen viele Creator auf TikTok falsch

Wer auf TikTok Geld verdienen möchte, tappt in der heutigen digitalen Welt leicht in typische Fallen.

Diese 5 Fehler kosten unnötig Zeit, Geld oder Glaubwürdigkeit:

  1. Einnahmen nicht dokumentieren: Ob Kooperationsvergütung, Affiliate-Provision oder gesponserte Produkte – alle Einnahmen sind steuerlich relevant und sollten von Anfang an sauber erfasst werden. Wer das vernachlässigt, riskiert böse Überraschungen beim Finanzamt.
  2. Sachleistungen übersehen: Kostenlose Produkte, bezahlte Reisen oder Eventeinladungen gelten ebenfalls als geldwerte Vorteile und sind steuerlich zu berücksichtigen. Viele Creator unterschätzen diesen Punkt.
  3. Falsche Partnerschaften eingehen: Kooperationen, die nicht zum eigenen Content passen, wirken unglaubwürdig und schaden langfristig dem Vertrauen der Community. Sichtbarkeit allein ist kein Grund, jeden Brand Deal anzunehmen.
  4. Nur auf eine Einnahmequelle setzen: Die ausschließliche Nutzung von TikTok-eigenen Programmen führt anfangs meist bloß zu geringen Beträgen. Eine Kombination aus Affiliate-Marketing, Kooperationen und eigenen Produkten macht das Einkommen stabiler und unabhängiger.
  5. Keine Nische definieren: Accounts ohne klaren thematischen Fokus wachsen langsamer und sind für Marken weniger attraktiv – sowohl für Kooperationen als auch für einen möglichen Verkauf des Accounts.

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Häufig gestellte Fragen und Antworten

Mit 1000 Aufrufen verdient man auf TikTok meist nur wenige Cent bis maximal 0,10 €, da neben der reinen Aufrufzahl auch Watchtime, Engagement und Zielgruppe eine Rolle spielen. Einen festen Wert pro View gibt es nicht. Nennenswerte Einnahmen entstehen erst bei deutlich höheren Reichweiten – und idealerweise in Kombination mit Affiliate-Marketing oder Brand Deals.

Einnahmen aus TikTok-eigenen Programmen werden im TikTok-Wallet gesammelt und ab einer Mindestauszahlungsschwelle per Banküberweisung oder PayPal ausgezahlt. Voraussetzungen sind in der Regel Mindestalter, ausreichende Followerzahl und aktive Inhalte. Einnahmen aus Kooperationen laufen dagegen direkt zwischen Creator und Unternehmen ab: per Rechnung und Überweisung, unabhängig von der Plattform.

Ja, Geld verdienen mit TikTok ist möglich, aber nicht garantiert. Die größten Einnahmen entstehen meist durch eine Kombination aus Programmen, Kooperationen und Affiliate-Marketing. Erfolgreiche Creator setzen auf mehrere Einnahmequellen. Entscheidend sind Reichweite, Content-Qualität und Kontinuität.

In Österreich funktioniert die Monetarisierung über Creator Rewards, LIVE-Geschenke und Brand Deals. Voraussetzung sind meist Mindestalter, genügend Follower und regelkonformer Content. Zusätzlich spielen Affiliate-Marketing und Kooperationen eine wichtige Rolle. Auszahlungen erfolgen über TikTok und werden auf ein Bankkonto überwiesen. Wichtig ist außerdem die steuerliche Deklaration aller Einnahmen in Österreich.

Der TikTok Creator Marketplace verbindet Marken und Creator für Kooperationen. Unternehmen wählen Influencer nach Reichweite, Nische und Zielgruppe aus und können sie direkt anfragen. So entstehen bezahlte Brand Deals unabhängig vom Creator Fund. Die Vergütung wird individuell vereinbart und läuft außerhalb der TikTok-Programme. Voraussetzung ist ein Creator-Account mit ausreichender Reichweite und regelkonformem Content.

TikTok Pulse ist ein kontextbezogenes Werbeprogramm von TikTok. Mit TikTok Pulse erhalten Creator 50 % der Werbeeinnahmen, wenn ihre Inhalte unter die Top 4 % der Plattform fallen. Es garantiert Werbetreibenden, dass ihre Anzeigen direkt im „Für dich“-Feed (In-Feed) unmittelbar nach Videos platziert werden. Die TikTok-Anzeigen erfordern eine Investition, bieten jedoch eine hohe Reichweite und sind einfach über den TikTok-Ads-Manager zu erstellen.

Mit Series können berechtigte Creator exklusive Inhalte hinter einer Bezahlschranke veröffentlichen und damit auf TikTok Geld verdienen. Eine Serie kann aus bis zu 80 Videos bestehen, die jeweils zwischen 30 Sekunden und 20 Minuten lang sein dürfen. Nutzerinnen und Nutzer können die exklusiven Inhalte freischalten, indem sie über einen direkten Link im Video oder über das Profil des Creators Zugang zur Serie kaufen.

Quellen