Startup gründen

Startup gründen in Österreich

Die Gründung eines eigenen Unternehmens kann ohne die richtige Vorbereitung schnell zum Albtraum werden.
Wir erklären, welche Risiken und Gefahren es zu beachten gilt und wie Sie den Start in die Businesswelt meistern.

Letzte Aktualisierung:

Startup gründen - auf einen Blick

Wichtige Punkte zur Startup-Gründung

  • Geeignete Ideen und Geschäftsmodelle zum Startup gründen.
  • Die Zusammenstellung eines erfolgreichen Teams. Haben Sie das Zeug zum Startup-Gründer? Welche Gründe gibt es ein eigenes Unternehmen aufzubauen?
  • Die wichtigsten Tipps und Tricks zur Erstellung eines Proof of Concept und des Businessplans.
  • Die optimale Präsentation und Vorstellung Ihres Geschäftsmodells - Ihr Pitch - und die Investorensuche.
  • Die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten beim Startup gründen.

In sechs Schritten zum erfolgreichen Startup

Erfolgreiche Startups revolutionieren Branchen und bewirken mit ihren Innovationen und Technologien bedeutende Veränderungen. Doch was gilt es beim Start zu beachten?

Der Start in die Selbstständigkeit ist nicht einfach. Die folgenden sechs Schritte führen Sie durch die Gründung Ihres Startups und helfen Ihnen dabei die häufigsten Fehler und Probleme zu vermeiden.

Haben Sie eine herausragende Geschäftsidee gefunden und bringen die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Unternehmer mit?

Ein Startup zu gründen ist eine aufregende und herausfordernde Aufgabe, die Ihnen mit Sicherheit alles abverlangen wird. Ob Sie damit Erfolg haben, hängt letztlich von Ihnen selbst, Ihrem Team, Ihrer Planung und einem Quäntchen Glück ab. Mithilfe unseres Guides sollte Ihnen Letzteres ein gutes Stück leichter fallen.

1. Die Geschäftsidee: Ihr Start in das Unternehmertum

Unternehmensgründung | Idee


Jedes Startup beginnt mit einer Geschäftsidee. Diese kann entweder ein Problem lösen, ein neues Bedürfnis wecken oder auch lediglich eine Verbesserung bewährter Geschäftsmodelle darstellen.

Die meisten von uns verbinden Startups meist mit völlig neuartigen und radikalen Konzepten. Gründer und zukünftige Unternehmer entdecken dabei gewisse gesellschaftliche Trends oder technologische Entwicklungen und sind in der Lage, mittels innovativer Produkte und Dienstleistungen aus diesen Kapital zu schlagen.

Doch eine erfolgreiche Geschäftsidee muss nicht zwangsweise etwas völlig Neuartiges und Revolutionäres darstellen. Viele erfolgreiche Startup-Ideen basieren auf einer inkrementellen (in Einzelschritten erfolgender) Verbesserung bewährter Geschäftsmodelle oder bringen diese in einen neuen Kontext. Man denke nur an Unternehmen wie Uber oder Airbnb.

Es ist dabei gar nicht so einfach, eine erfolgreiche Geschäftsidee zu entdecken. Erfolgreiche Startup-Gründer kennen ihren Markt und ihre Branche, haben sich lange mit der Ideenfindung auseinandergesetzt und diese dann sukzessive ausgearbeitet.

2. Das Team: Um und Auf erfolgreicher Startups

Unternehmensgründung | Personal


Eine der wichtigsten Herausforderungen in den frühen Phasen der Gründung ist die Suche nach einem geeigneten Team. In der Regel entscheidet die richtige Wahl und Zusammensetzung des Gründerteams über langfristigen Erfolg und Misserfolg des Unternehmens.

Im Optimalfall sollte Ihr Team Ihre Stärken in Szene setzen und Ihre Schwächen kompensieren. Es sollte ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Persönlichkeiten abdecken, sodass jedes Mitglied seine persönlichen Kompetenzen einbringen kann und in seinem Bereich glänzt.

In personeller Hinsicht benötigen Sie für eine erfolgreiche Gründung:

  • Techniker, Ingenieur oder Programmierer: Die Person, die Ihre Ideen vom Papier in die Wirklichkeit bringt und technischen Problemen entgegenwirkt.
  • Marketing-Experte: Derjenige, der Ihren Ideen Ausdruck und Überzeugungskraft verleiht und den Markt kennt.

  • Betriebswirt und/oder Jurist: Jemand, der sich auf die steuerlichen, finanziellen und rechtlichen Aspekte konzentriert und Know-how für diese Belange einbringt.

3. Das Geschäftsmodell: Ihr Unternehmen nimmt Form an

Unternehmensgründung | Konzept


Nachdem Sie Ihre Idee ausformuliert und Ihr Team erfolgreich zusammengestellt haben, folgt nun die schwierige Aufgabe, ein überzeugendes Geschäftsmodell für Ihre Firma zu entwerfen:

  • Was konkret bietet Ihr Startup an?

  • Was macht es anders oder besser als bestehende Konkurrenten im Gewerbe?

  • Wie wollen Sie Einnahmen und Gewinne lukrieren? Wie erfahren potenzielle Kundinnen und Kunden von Ihrem Produkt?

Ein strukturiertes Geschäftsmodell vermittelt ein detailliertes Bild Ihrer Idee, stellt die grundsätzliche Funktionsweise Ihres Unternehmens in übersichtlicher Form dar und erklärt, wie Ihr Unternehmen Gewinne generieren soll.

4. Proof of Concept: Hat Ihre Idee Potenzial?

Unternehmensgründung | Umsetzung


In den ersten drei Schritten haben Sie das Fundament Ihres Erfolges aufgebaut. Es ist nun an der Zeit, Ihre Idee auszutesten:

  • Ein Proof of Concept (PoC) soll mit möglichst geringem Finanzierungs- und Arbeitsaufwand herausfinden, ob Ihr Angebot dem Markt gerecht wird und bei potenziellen Kunden ankommt.

Häufig besteht ein Proof of Concept aus der Entwicklung eines frühen Prototyps (beispielsweise einer Webseite, Plattform oder Technologie), welcher anschließend je nach Kundenfeedback immer wieder adaptiert wird.

Dabei geht es vor allem darum, möglichst rasch ein Produkt auf den Markt zu bringen, um nicht Ressourcen in die Entwicklung von etwas zu stecken, das letztendlich nicht erfolgreich sein kann. Wie Ihr Proof of Concept konkret aussieht, hängt vom Geschäftsmodell Ihres Startups ab.

5. Der Businessplan: Das Kernstück Ihres Startups

Unternehmensgründung | Umsetzung


Der Businessplan ist die Essenz jeder Unternehmensgründung. Nachdem Sie mit Ihrem Proof of Concept belegt haben, dass Interesse an deinem Produkt besteht und auf Basis von Kundenfeedback Ihr Geschäftsmodell adaptiert haben, geht es nun im nächsten Schritt darum, andere von Ihrem Vorhaben zu überzeugen:

  • Potenzielle Investoren und Kapitalgeber werden in erster Linie an Ihrem Businessplan interessiert sein und auf Basis dessen ihre Entscheidungen fällen.

  • Davon wird es abhängen, ob Ihr Startup bestehen kann oder nicht. Zudem dient er Ihnen und Ihrem Team als langfristige Orientierungs- und Entscheidungshilfe.

Der Businessplan beschreibt im Detail: die sieben "W's" zum erfolgreichen Startup

  • Was Ihr Unternehmen vor hat.
  • Warum Ihr Geschäftsmodell erfolgreich sein wird.
  • Wie das Potenzial und das Wachstum Ihres Absatzmarktes aussieht (Marktanalyse).
  • Welche Konkurrenten und Mitbewerber es gibt.
  • Welche Probleme auftreten können.
  • Wie sich Ihre Marketing- und Vertriebsstrategie gestaltet.
  • Wie der Kapitalbedarf Ihres Startups aussieht und mit welchen Umsätzen und Ausgaben Sie planen.

Zusätzlich beinhaltet der Businessplan alle Grundinformationen zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Team sowie die langfristigen Ziele.

6. Finanzierung: Innovation benötigt Investition

Unternehmensgründung | Finanzielles


Haben Sie Ihren Businessplan erstellt, ist es an der Zeit, Ihre Vorstellungen an potenzielle Investoren und Kapitalgeber heranzutragen.

  • Die Finanzierung Ihrer Unternehmung erfolgt meist in mehreren Runden. So werden Banken und Kreditinstitute in den Frühphasen der Gründung eher keine willigen Geldgeber darstellen.

Daher sollten Sie sich zum Start vor allem auf die Suche nach sogenannten Business Angels konzentrieren und versuchen, diesen Ihre Idee zu pitchen (mehr zum Pitching finden Sie in den FAQ).

  • Netzwerken ist in dieser Phase das Um und Auf.

Zusätzlich können Sie auch eine Crowdfunding-Kampagne starten. Dies hat den Vorteil, dass Sie bereits frühzeitig mit Kunden in Kontakt treten und damit auch ein Proof of Concept für weitere Finanzierungsrunden in den Händen halten.

Die meisten Gründer beziehen einen Großteil ihres anfänglichen Kapitalbedarfs aus eigenen Mitteln oder Unterstützung von Familie und Freunden.

  • Das nennt sich Bootstrapping und hat beispielsweise bei Konzernen wie Microsoft zum Erfolg geführt.

Eine weitere wichtige Geldquelle zum Start können staatliche Fördermöglichkeiten sein (siehe weiter unten).

Unternehmensgründung: rechtliche Voraussetzungen

Startup gründen | Regelungen


Ein nicht zu vernachlässigender Aufwand beim Startup gründen sind die zu beachtenden rechtlichen Voraussetzungen und Vorschriften. Behördengänge und Bürokratie sind nicht die aufregendsten Themen im Zuge der Startup-Gründung, aber letztlich unvermeidbar.

Die Wahl der geeigneten Rechtsform

Die Wahl der Rechtsform Ihres Startups ist einer der wichtigsten Schritte zum Start in die Unternehmensgründung. Schließlich prägt diese Ihr Unternehmen langfristig. Dabei gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage, welche Rechtsform in Österreich für Sie die richtige ist.

Dementsprechend ist es wichtig, sich im Vorhinein Gedanken zu Aspekten wie Haftungsverhältnissen, Kapitaleinlagen, Befugnissen und Strukturen sowie steuerlichen Faktoren Gedanken zu machen. Ob Sie letztendlich ein

hängt in überwiegendem Maße von diesen Überlegungen ab.

Gewerbeanmeldung

Nachdem Sie sich für eine Rechtsform entschieden haben, geht es im nächsten Schritt darum, Ihr Gewerbe anzumelden. Jeder Unternehmer in Österreich benötigt zum Start in das Geschäftsleben eine Gewerbeberechtigung.

Welche Gewerbeberechtigung Sie brauchen, hängt davon ab, welche Rechtsform Sie bei der Gründung gewählt haben und ob es sich um ein freies oder ein reglementiertes Gewerbe handelt. Bei reglementierten Gewerben ist zusätzlich ein Befähigungsnachweis notwendig.

Die Gewerbeanmeldung selbst erfolgt in Österreich bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde. Welche in Ihrem Fall zuständig ist, finden Sie über die Wegweiser-Seite des Bundesministeriums für Finanzen heraus. Alternativ lässt sich die Anmeldung auf Wunsch auch online über das GISA Gewerbeinformationssystem Austria erledigen.

Einzelunternehmen können den gesamten Anmeldeprozess inklusive Gewerbeanmeldung, Förderanträge, Eintragung in das Firmenbuch und vieles mehr über das Unternehmensservice-Portal (USP) durchführen.

Eintragung in das Firmenbuch

Sofern Sie kein Einzelunternehmen gegründet haben, sind Sie in jedem Fall dazu verpflichtet, sich in das Firmenbuch eintragen zu lassen. Haben Sie Ihr Startup beispielsweise als GmbH gegründet, müssen Sie zum zuständigen Landesgericht gehen (dieses hängt vom Standort Ihres Unternehmens ab) und dort eine Firmenbucheintragung vornehmen lassen.

Einzelunternehmen sind in der Regel nicht zu einer Eintragung ins Firmenbuch verpflichtet, können diese aber freiwillig vornehmen. Erst ab einem Umsatz von über 700.000 Euro in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren bzw. einem Jahresumsatz von über einer Million Euro in einem Geschäftsjahr sind diese ebenso zu einer Eintragung verpflichtet.

Betriebsanmeldung beim Finanzamt

Innerhalb eines Monats muss unabhängig von der Rechtsform und den erzielten Umsätzen Ihres Startups eine Betriebsanmeldung beim Finanzamt erfolgen. Das passiert beim jeweils zuständigen Finanzamt mit Abgabe des jeweils benötigten Formulars - je nach Rechtsform ist das:

  • Formular Verf24 für Einzelunternehmen
  • Formular Verf15 für Kapitalgesellschaften
  • Formular Verf16 für Personengesellschaften

Im Zuge dessen erhält Ihr Startup auch eine Steuernummer.

Sozialversicherung für Startup-Gründer

Unternehmensgründung | Versicherung


Jeder Startup-Gründer und Unternehmer ist bei der SVS (Sozialversicherung der Selbstständigen) pflichtversichert und muss sich innerhalb des ersten Monats nach der Gründung bei dieser melden.

Die Beitragsgrundlage zur Sozialversicherung bemisst sich dabei auf Basis Ihres Jahreseinkommenssteuerbescheids. Zusätzlich gibt es Mindestbeitragsgrundlagen für Neuunternehmer in den ersten zwei Jahren nach der Gründung. Dabei wird Ihre persönliche finanzielle Situation mitberücksichtigt.

Steuern und Abgaben

Unternehmensgründung | Steuerrecht


Persönliche Einkommenssteuererklärungen sind ab einem Jahreseinkommen von mehr als 11.000 Euro verpflichtend. Diese muss jedes Gründungsmitglied persönlich vornehmen.

Zusätzlich müssen Sie als Unternehmer regelmäßig Umsatzsteuerbeträge an das Finanzamt melden (Umsatzsteuervoranmeldung). Das ist allerdings erst ab einem Jahresumsatz von 35.000 Euro verpflichtend. Bis zu dieser Schwelle gelten Sie steuerrechtlich als Kleinunternehmer - sofern sie nicht auf diese Regelung verzichten - und müssen keine Umsatzsteuer abführen, können aber auch keinen Vorsteuerabzug nutzen.

Beide Erklärungen können digital auf einfachstem Wege über das Portal FinanzOnline des Finanzamts erledigt werden. Zudem stellt die Wirtschaftskammer einen praktischen Sozialversicherungs- und Steuer-Rechner bereit. Dieser liefert einen guten finanziellen Überblick.

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Fragen und Antworten

Um als Unternehmer erfolgreich zu werden, ist es wichtig, leistungsbereit und belastbar zu sein. Ein Startup zu gründen ist keine einfache Aufgabe und erfordert ein hohes Maß an persönlichem Investment und Arbeit.

Eine Startup-Gründung ist immer ein gewagter Schritt. Dementsprechend ist eine gewisse Risikobereitschaft wichtig, um nicht den Kopf zu verlieren. Auch wenn es zum Start nicht optimal läuft und der Markt scheinbar gegen einen gerichtet ist, glauben erfolgreiche Startup-Gründer an ihre Idee. Sie sind beharrlich und haben Durchhaltevermögen.

Erfolgreiche Gründer sind oft Leader und Motivatoren. Sie sind in der Lage, ein Team diverser Persönlichkeiten zu managen und deren Bedürfnisse zu berücksichtigen. Nur wenn Ihr Team Ihre Vision und Ihren Traum teilt, kann Ihr Unternehmen auch langfristig erfolgreich sein.

Doch keine Angst, die wenigsten Startup-Gründer erfüllen all diese Eigenschaften. Wichtig ist es in erster Linie um die eigenen Stärken und Schwächen Bescheid zu wissen und dementsprechend zu handeln. Ein gut zusammengestelltes Team kann vor allem in der Gründungsphase Schwächen des Gründers kompensieren und Stärken betonen.

Um Investoren und Kapitalgeber von Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen und an ausreichend Startkapital zu gelangen, ist ein gut durchdachter, ansprechender und selbstbewusster Pitch unumgänglich.

Ein Pitch ist eine kurze, möglichst knackige Präsentation des Geschäftskonzeptes Ihrer Firma, mit dem Ziel, potenzielle Investoren von Ihrem Angebot zu überzeugen. Dabei geht es in erster Linie darum, in möglichst kurzer Zeit das Interesse Ihrer Zuhörer zu wecken, zu vermitteln, wer Sie und Ihr Team sind, was eure Idee ist, wie das Marktpotenzial aussieht und schlussendlich, wie viel Kapital ihr zur Finanzierung eures Vorhabens benötigt.

Ein erfolgreicher Pitch vermittelt die wichtigsten Fakten in kurzer Zeit und fesselt die Aufmerksamkeit der Zuhörer vom Start bis zum Ende. Wie genau Sie Ihren Pitch strukturieren, hängt dabei letztendlich von Ihrer Idee ab. Die Unterlagen, die Sie während Ihrer Präsentation verwenden, nennt man das Pitch Deck. Es ist ratsam, dieses den potenziellen Investoren im Nachhinein zur Verfügung zu stellen.

Erfolgreiche Startups sind wichtige Indikatoren für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit eines Staates. Dementsprechend liegt es in dessen Interesse, Sie beim Startup gründen zu unterstützen und damit Unternehmertum, Wachstum und neue Technologien zu fördern.

In Österreich werden Förderungen vom Bund, den Bundesländern, den Gemeinden und von Institutionen wie der Wirtschaftskammer vergeben. Zusätzlich kann auch die EU unter gewissen Umständen Hilfsmittel bereitstellen (diese werden jedoch ebenso über österreichische Stellen vergeben).

Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass diese Fördermittel keinesfalls den gesamten Kapitalbedarf Ihres Startups decken können. Es handelt sich lediglich um Hilfestellungen, um Gründern den Start in das Unternehmertum zu erleichtern und deren persönliches Risiko zu vermindern.

Beispiele für Förderungen und Hilfen in Österreich sind:

  • Kredite zu günstigen Konditionen
  • Beteiligungskapital
  • Zuschüsse zu Investitionen
  • Befreiung von Gebühren und Kosten

Das Neugründungs-Förderungsgesetz (NeuFÖG) beispielsweise befreit Startups von Firmenbucheintragungsgebühren und anderen Kosten.

Wichtige Anlaufstellen für Förderungen und Hilfen zum Start sind das Gründerservice der Wirtschaftskammer, deren lokale Förderungs- und Beratungsstellen sowie die jeweiligen Ämter der Bundesländer.