Rücklagen

Was sind Rücklagen?

Rücklagen oder Reserven sind Teile des Eigenkapitals, die nicht auf dem Kapitalkonto ausgewiesen sind.

Rücklagen: Definition

Rücklagen sind teile des Eigenkapitals, die nicht auf dem Kapitalkonto ausgewiesen sind. Sie stellen daher (neben dem Jahresabschluss ausgewiesenen Kapital) zusätzliches Eigenkapital dar. Sie sind in den Jahresabschlüssen (Bilanzen) aller Unternehmungsformen zu finden. Die Rücklagen können nach verschiedenen Gesichtspunkten eingeteilt werden.

Rücklagen: Ausweisung in der Bilanz

Nach der Ausweisung in der Bilanz wird in offene Rücklagen und stille Rücklagen unterschieden.

Offene Rücklagen

Offene Rücklagen sind stets auf gesonderten Rücklagenkonten auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Sie kommen vor allem bei den Kapitalgesellschaften vor, da deren Kapitalkonten durch Gewinne und Verluste nicht verändert werden dürfen.

Je nach ihrer Entstehungsursache und nach dem Verwendungszweck sind die offenen Rücklagen unter verschiedenen Bezeichnungen ausgewiesen.

Stille Rücklagen

Stille Reserven (Rücklagen) sind in der Bilanz nicht auf eigenen Konten ausgewiesen. Sie kommen bei allen Unternehmungsformen vor. Genaue Informationen zu den stillen Rücklagen können auf der Glossarseite Stille Reserven gefunden werden.

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