GmbH gründen

Unternehmensgründung | Rechtsform | Gründungsschritte | Steuerrecht | Buchhaltung

GmbH gründen in Österreich

Was ist eine GmbH und was gilt es bei der Gründung einer GmbH zu beachten? Welche Bestimmungen kommen zum Tragen und welche Vorteile hat die Gründung einer GmbH? Wie sieht es mit der Buchhaltung der GmbH aus? Antworten auf diese und weitere Fragen sowie alle weiteren Informationen rund um die unternehmerische Rechtsform GmbH finden Sie auf dieser Seite!

Letzte Aktualisierung:
Simone A. Mitgründerin, Entwicklung, Inhalt & Marketing

Was ist eine GmbH?

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH, ist eine Unternehmens-Rechtsform in Österreich. Die GmbH ist steuer- und unternehmensrechtlich eine Kapitalgesellschaft und eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit, für deren Gründung mindestens ein Gesellschafter sowie das Aufbringen des Stammkapitals nötig ist.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): Übersicht

Rechtsform: Kapitalgesellschaft | Juristische Person | Stammkapital | Merkmale

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH, ist eine Kapitalgesellschaft und als solche eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit.

Das bedeutet, dass die GmbH als eigene Rechtspersönlichkeit die Möglichkeit hat, Rechte zu erwerben, Verbindlichkeiten einzugehen sowie zu klagen und geklagt zu werden.

Weil die GmbH eine Kapitalgesellschaft ist, gründet diese auch auf einem Stammkapital. Dieses Stammkapital besteht aus den einzelnen Geschäftsanteilen in Form der Stammeinlagen der Gesellschafter, wobei die einzelnen Gesellschafter nicht persönlich und nur begrenzt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften - daher "mit beschränkter Haftung“.
Für Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet wiederum grundsätzlich nur diese selbst. Mehr zu den Bestimmungen in Sachen Haftung finden Sie weiter unten im entsprechenden Kapitel dazu auf dieser Seite!

Im Unterschied zu Personengesellschaften (z.B. OG, KG) kann die GmbH auch nur durch eine einzelne Person errichtet werden, wobei die GmbH erst durch die Eintragung ins Firmenbuch entsteht - siehe dazu das Kapitel zu den Gründungschritten auf dieser Seite.


Stammkapital einer GmbH

Das durch die Gesellschafter - bzw. den Gesellschafter einer Ein-Personen-GmbH - aufzubringende Stammkapital muss in Summe mindestens 35.000 EUR betragen. Davon ist die Hälfte, sprich die Summe von 17.500 EUR, bei der Gründung bar einzuzahlen - ausgenommen davon sind nur Sonderfälle, wie z.B. die Umgründung zur Fortführung eines mindestens seit fünf Jahren bestehenden Unternehmens.
Weiters besteht im Zuge der Gründung einer GmbH die Möglichkeit der Gründungsprivilegierung, welche durch die Gesellschafter festgelegt und in Anspruch genommen werden kann. Dabei reduziert sich die vorgeschriebene Mindestsumme der bereitzustellenden Stammeinlage - eine gründungsprivilegierte Stammeinlage muss mindestens 10.000 EUR betragen - auch davon muss die Hälfte, also 5.000 EUR, bei Gründung bar eingezahlt werden.

Stammkapital GmbH - zu beachten:

Sacheinlagen für das Stammkapital sind nicht zulässig!

Vorteile GmbH-Gründung aus steuerlicher Sicht

Unternehmensgründung | Rechtsform | Steuerrecht | Wahl der Rechtsform aus steuerrechtlicher Sicht | GmbH Steuern


Wesentliches Argument für die Gründung einer GmbH ist die beschränkte Haftung der Gesellschafter:

Der Vorteil einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung und dementsprechend der Wahl dieser Rechtsform im Zuge einer Unternehmensgründung ist im Vergleich zu anderen Rechtsformen in erster Linie das geringere, weil in der Höhe beschränkte, wirtschaftliche Risiko der Gesellschafter - dieses ist auf die Höhe der jeweiligen Stammeinlage der einzelnen Gesellschafter beschränkt. Das heißt: Der große Vorteil einer GmbH besteht darin, dass das Risiko grundsätzlich auf die Kapitaleinlage der Gesellschafter beschränkt ist und sie nicht mit Privatvermögen für Schulden oder Risiken der Gesellschaft haften. Daher auch der Namensteil der Rechtsform: "(...) mit beschränkter Haftung"!

Ebenso ein bedeutender Vorteil ist die grundsätzlich einfachere Übertragbarkeit von Beteiligungen.


Weitere Vorteile der Gründung einer GmbH bzw. der Rechtsform GmbH:

  • Die GmbH kann von mehreren Personen oder aber auch von einer einzelnen Person, in dem Fall als sogenannte Einpersonen-GmbH (mehr dazu auf dieser Seite), gegründet werden.

  • Die Gründung einer GmbH setzt einen Gesellschaftsvertrag voraus, der schriftlich in Form eines Notariatsaktes zu erfolgen hat - das bringt aber neben Vertragserrichtungskosten auch den Vorteil, dass der Vertrag mitsamt seinen Inhalten, sprich den genauen getroffenen Formulierungen und Regelungen, einem (zusätzlichen) prüfenden Blick unterzogen wird. Das ist im Interesse der Gesellschafter und der GmbH als solches - immerhin sind die im Vertrag formulierten Regelungen für die Gesellschafter und das laufende Geschäft der Gesellschaft verbindlich und es lassen sich so spätere Konfliktpotenziale aufzeigen sowie verhindern.

  • Die Bindung zwischen mehreren Gesellschaftern einer GmbH ist im Regelfall weniger stark ausgeprägt als das bei Personengesellschaften (z.B. OG, KG, GesbR) der Fall ist.

  • In einer GmbH besteht die Möglichkeit, als Gesellschafter ein Dienstverhältnis zu gründen

  • Eine GmbH ist im Regelfall dynamischer im Bezug auf das Unternehmenswachstum


Gründung einer GmbH: Steuerliche Vorteile

Eine GmbH ist ein eigenes Steuersubjekt - die Gründung einer GmbH kann daher auch steuerliche Vorteile bringen.

So beträgt der Steuersatz auf Gewinne 25 % Körperschaftsteuer (KÖSt), dieser Steuersatz gilt seit dem Jahr 2005. Im Vergleich zu Personengesellschaften kann das ein Vorteil sein, da deren Gewinn auf die Gesellschafter verteilt und von diesen, soweit sie natürliche Personen sind, der Einkommensteuer unterworfen sowie in sieben Tarifstufen je nach Einkommenshöhe gestaffelt von 0 % bis 55 % besteuert wird.

  • Daraus ergibt sich für die GmbH folgender potenzieller Vorteil - die Steuerbelastung GmbH im Vergleich zur Einkommensteuer beim Einzelunternehmen:
    Im Falle einer anteiligen Ausschüttung von Bilanzgewinn der GmbH an deren Gesellschafter ist vom Gewinn nach Körperschaftsteuer noch die Kapitalertragsteuer (KESt) in Höhe von 27,5 % zu entrichten, so dass es zu einer effektiven Steuerbelastung in Höhe von 45,625 % kommt. Demgegenüber unterliegt die Besteuerung des Gewinns bei natürlichen Personen im Rahmen ihres Einzelunternehmens dem progressiven Einkommensteuertarif von bis zu 55 %.
    Das heißt: Die Gesamtsteuerbelastung der GmbH liegt potenziell etwas unter dem Grenzsteuersatz von 55 % für Einkommen zwischen 60.000 Euro und 90.000 Euro.

Alle vor dem 1.7.2013 errichteten GmbHs haben eine Mindestkörperschaftsteuer in Höhe von 5 % des Stammkapitals zu abzuführen (sprich mindestens 1.750 EUR), für alle nach dem 30.6.2013 gegründeten GmbHs beträgt die Mindestkörperschaftsteuer in den ersten fünf Jahren 500 EUR pro Jahr sowie für die folgenden fünf Jahre 1.000 EUR pro Jahr. Die Mindestkörperschaftsteuer ist jedenfalls zu bezahlen - auch dann, wenn die Gesellschaft keine oder nur geringe Gewinne macht.

Von den Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter wiederum ist die Einbehaltung einer Kapitalertragsteuer in Höhe von 27,5 % vorgeschrieben, welche an das Finanzamt abzuführen ist.


Weitere steuerliche Aspekte der GmbH:

  • Ein lohnsteuerlich anzuerkennendes Dienstverhältnis eines Gesellschafters kann nur mit einer Kapitalgesellschaft eingegangen werden, wenn die Beteiligung maximal 25 % beträgt

  • In diesem Fall ist zwar die begünstigte Besteuerung der Sonderzahlungen mit 6 % möglich, aber es sind die wesentlich teureren SV-Beiträge nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) zu zahlen

  • Für geschäftsführende Gesellschafter ist es daher im Regelfall günstiger, eine Beteiligung an der Gesellschaft in Höhe von mehr als 50 % einzugehen und auf ein lohnsteuerliches Dienstverhältnis zu verzichten, weil:

  • Dadurch wird die günstigere Versicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) erreicht

  • Daraus ergibt sich als weiterer Vorteil, dass eine klare Mehrheit bei Entscheidungen im Betrieb gewährleistet werden kann

Diesen grundlegenden Vorteilen stehen aber auch potenzielle Nachteile gegenüber bzw. können diesen gegenüberstehen:


Gründung einer GmbH: Steuerliche Nachteile

In steuerlicher bzw. steuerrechtlicher Hinsicht ist bei einer GmbH zu bedenken, dass zunächst die Gewinne der GmbH an sich über die Körperschaftsteuer (KÖSt) und dann die Gewinnentnahmen der Gesellschafter anhand der Kapitalertragsteuer (KESt) besteuert werden.

  • Potenziell kann das im Gegensatz zur vorhergehend skizzierten Möglichkeit des Steuervorteils auch dazu führen, dass die Gesamtsteuerlast auf entnommene Gewinne unter Umständen höher ist als bei einem Einzelunternehmer, der Einkommensteuer entrichtet.
  • Sozialversicherungs- und gewerberechtliche Aspekte können bei der Wahl der optimalen Rechtsform für ein Unternehmen eine Rolle spielen. Es wird daher jedenfalls empfohlen, vor der Gründung einer GmbH eine entsprechende Beratung in Anspruch zu nehmen und damit die potenziellen unter anderem steuerlichen Vor- oder eben Nachteile zu durchleuchten.

Weiters kann angeführt werden, dass jede GmbH zur Bilanzierung und zur Gewinnermittlung anhand der Doppelten Buchhaltung gemäß den Bestimmungen dazu im Unternehmensgesetzbuch (UGB) verpflichtet ist, was sich in Sachen Buchhaltung an sich etwas aufwändiger gestaltet, als sich das beispielsweise im Zuge der Bilanzierung mithilfe der bei Einzelunternehmern meist ausreichenden Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (E/A) darstellt.

Aber auch dafür gibt es eine optimale Lösung, mit der sich der etwas höhere Aufwand der Buchhaltung für eine GmbH reduzieren und diese vor allem effizient handhaben lässt - mehr dazu finden Sie direkt im nachfolgenden Kapitel auf dieser Seite!

Beispiel: Tabelle zum Vergleich der Steuerbelastung GmbH

Der Gewinn einer Einpersonen-GmbH beträgt 40.000 EUR und wird nach Berücksichtigung der Körperschaftssteuer (KÖSt) in Höhe von 25 % zur Gänze den Gesellschafter ausgeschüttet. Daraus ergibt sich Gesamtsteuerbelastung für diese (fiktive) GmbH wie in der Tabelle angeführt.

Quelle des Beispiels: Unternehmensservice Portal (Hg. Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort)

Zu beachten: Gewinnverteilung & Entnahmerecht in einer GmbH

  • An Gesellschafter einer GmbH dürfen nur Bilanzgewinne ausgeschüttet werden

  • Die Verteilung des Bilanzgewinns erfolgt mangels anderer Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag im Verhältnis der eingezahlten Stammeinlagen

  • Verluste sind grundsätzlich von der Gesellschaft zu tragen, deshalb besteht keine Nachschusspflicht, außer eine solche wurde im Gesellschaftsvertrag vereinbart und entsprechend geregelt

GmbH Buchhaltung: Bestimmungen & Merkmale

Bilanzierung & Bilanzierungspflicht | Rechnungslegung & Rechnungslegungspflicht | Doppelte Buchhaltung GmbH | FreeFinance-Buchhaltung


Grundsätzlich unterliegt eine GmbH sowohl der Bilanzierungspflicht (Jahresabschluss) als auch der Rechnungslegungspflicht. Konkret bedeutet das für die Buchhaltung bzw. Bilanzierung einer GmbH:

  • Wegen der Bilanzierungsvorgabe muss jede GmbH zumindest ihre Bilanz jährlich zum Firmenbuch einreichen.

Je nach Größe der Gesellschaft kann es auch notwendig sein, dass zusätzliche Unterlagen der Rechnungslegung offengelegt werden und dass eine Abschlussprüfung des Jahresabschlusses durchgeführt wird - dabei regelt das Unternehmensgesetzbuch (UGB) die Rahmenbedingungen der Rechnungslegungspflicht für das Unternehmen.


Konkret sehen die Vorschriften die GmbH die folgenden Merkmale der Buchhaltung vor:

  • Rechnungslegungspflicht kraft Rechtsform: Umsatz- und tätigkeitsunabhängige (also auch bei nicht gewerblichen Tätigkeiten bestehende) Buchführungspflicht für Kapitalgesellschaften, §§ 189 ff UGB & § 124 BAO

  • Bilanzierungspflicht (Jahresabschluss)

  • Buchführungspflicht: Buchhaltung anhand der doppelten Buchführung bzw. Doppelten Buchhaltung

Diese Bestimmungen wirken sich für die Rechtsform der GmbH dahingehend aus, dass eine GmbH die Buchhaltung anhand der Doppelten Buchhaltung gemäß den Bestimmungen dazu im Unternehmensgesetzbuch (UGB) vorzunehmen hat - das gestaltet die Buchführung einer GmbH grundsätzlich natürlich aufwändiger als beispielsweise jene eines Einzelunternehmens unterhalb gewisser Umsatzgrenzen.

Alles zur Bilanzierung und Buchhführung von Unternehmen wie Kapitalgesellschaften mithilfe der doppelten Buchführung finden Sie auf unserer Ratgeber-Seite zum Thema Doppelte Buchhaltung in Österreich!

Doppelte Buchhaltung für die GmbH in Österreich

Das Thema Buchhaltung für die GmbH soll nicht abschreckend sein, auch wenn sich diese etwas komplexer gestaltet - denn auch dafür gibt es die maßgeschneiderte und für den österreichischen Markt entwickelte Lösung!

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Die weiteren Details und Informationen zur Buchhaltungslösung für die GmbH finden Sie hier:

Eine weiterführende Auflistung aller Features und Vorteile der Lösung für die Gewinnermittlung GmbH finden Sie außerdem hier im entsprechenden Kapitel unserer Ratgeber-Seite zum Thema:

Gründungschritte: Wie gründe ich eine GmbH?

Unternehmensgründung | Rechtliche Rahmenbedingungen


Im Folgenden finden Sie den klassischen Gründungsverlauf für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) dargestellt - ebenso wird hinsichtlich Gründung einer Einpersonen-GmbH auf die sogenannte "Vereinfachte Gründung einer GmbH" (Gründung einer GmbH unter Verwendung elektronischer Kommunikationsmitte, kurz "eGründung") sowie das Gründungsprivileg, ursprünglich im Zeitraum seiner ersten Umsetzung (2013 bis 2014) auch "GmbH light" genannt, eingegangen.

Erster Schritt zur GmbH: Gesellschaftsvertrag

Gründungsdokument der GmbH | Vertragliche Basis für die Zusammenarbeit in der GmbH | Notariatsakt | Kosten Gesellschaftsvertrag GmbH


Der erste Schritt zur Gründung einer GmbH ist die Errichtung und das Abschließen des Gesellschaftsvertrages - bzw. einer Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft bei einer Ein-Personen-GmbH.

Besonderheit dabei im Zuge der Gründung einer GmbH: beides, also Gesellschaftsvertrag oder Erklärung über die Errichtung einer GmbH, hat in Form eines Notariatsakts zu erfolgen!


Gesellschaftsvertrag GmbH: Funktion & Bedeutung

Der Gesellschaftsvertrag ist das Gründungsdokument der GmbH. Als solches stellt er zugleich die wichtigste Voraussetzung für die Gründung der GmbH dar.

Dem Vertrag kommt in mehrerlei Hinsicht - insbesondere die spätere Arbeit der und in der Gesellschaft sowie die maßgeblichen Bestimmungen dafür betreffend - große Bedeutung zu. Der Gesellschaftsvertrag bildet die vertragliche Basis für die Zusammenarbeit in der Gesellschaft und regelt in erster Linie das Verhältnis der Gesellschafter untereinander, daher sollten möglichst alle für die Gesellschafter und die spätere Tätigkeit der Gesellschaft relevanten Punkte im Vertrag klar und konkret erfasst sein.

Die konkreten Ausführungen und Formulierungen im Gesellschaftsvertrag binden die Gesellschafter für die spätere geschäftliche Tätigkeit - als solches soll der Gesellschaftsvertrag eine solide Basis für zukünftige Zusammenarbeit geben.


Gesellschaftsvertrag GmbH: Inhalt

Für den Gesellschaftsvertrag und dessen Errichtung gilt es bezüglich Form und Inhalt einige Punkte zu beachten:
Der Gesellschaftsvertrag ist zwar grundsätzlich an keine Form und keine formellen Vorgaben gebunden, der Vertrag bzw. die Erklärung sollte jedenfalls aber klar und exakt formuliert sein, den Inhalt betreffend gut durchdacht, konkret und alle Eventualitäten abdeckend sein - etwaige (spätere) Konflikte lassen sich so einfacher vermeiden.

Mindestinhalt:

  • Firma und Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Höhe des Stammkapitals
  • Stammeinlage: Betrag der Einlage, die von jedem Gesellschafter auf das Stammkapital zu leisten ist

Optionaler Vertragsinhalt:

  • Gründungsprivileg (bei Inanspruchnahme, siehe Kapitel dazu weiter unten auf dieser Seite!)

  • Regelungen zur Geschäftsführung und Vertretung

  • Regelung zur Generalversammlung der Gesellschaft

  • Regelung zur Beschlussfassung der Gesellschafter

  • Regelung für die Gewinnverwendung

  • Aufgriffsrechte bezüglich Geschäftsanteile

  • Bestimmungen für Minderheitenrechte

  • Weitere relevante Regelungen, je nach Gesellschaftsumfang, Gesellschaftern und Gegenstand des Unternehmens

Aufgriffsrecht(e): Gesellschaftsvertragliche Aufgriffsrechte sind Satzungsbestimmungen, welche es einem oder mehreren Gesellschaftern der GmbH bei Eintreten bestimmter Bedingungen erlauben, von einem anderen Gesellschafter die Übertragung von dessen Geschäftsanteil zu verlangen.

Inhalte Gesellschaftsverträge & Checklisten je Rechtsform inkl. empfohlener Inhalte

Weiterführende Informationen zu den vorgesehenen, sinnvollen und empfohlenen Inhalten und Regelungen eines Gesellschaftsvertrags finden Sie direkt im Kapitel über die Vertragsinhalte mit Ausführungen je Rechtsform in unserem Beitrag zum Thema Gesellschaftsvertrag!

Kosten für die Errichtung des Gesellschaftsvertrages GmbH: Notariatsakt

Im Zuge der Vertragserrichtung für eine GmbH sind die Kosten, je nach Umfang der Gesellschaft und somit des Vertrags, höher als bei einer Personengesellschaft (OG, KG).

Bei der Frage nach den Kosten für die Errichtung des Gesellschaftsvertrages GmbH muss immer der Aufwand im Einzelfall betrachtet werden - als Orientierung bietet das Portal des Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich die folgenden Angaben zu Kosten bzw. Preisspannen je nach Variante der GmbH-Gründung:

Ein-Mann-GmbH - Errichtungserklärung mit den gesetzlichen Mindestanforderungen:

  • 100 bis 150 EUR

Ein-Mann-GmbH - Gesetzliche Mindestanforderungen sowie zusätzliche Regelungen durch Notar - je nach Umfang:

  • 500 bis 1.000 EUR

GmbH mit zwei oder mehreren Gesellschaftern:

  • Mindestens 2.000 EUR

Quelle der Angaben: Infoseite Gründungskosten - Übersicht nach Unternehmensform im Portal des Gründungservice der Wirtschaftskammer Österreich
Zu beachten: Diese Angaben sind Richtwerte und sollen als Orientierungshilfe dienen - die Preise können je nach Umfang der Gesellschaft und des Gesellschaftsvertrags variieren!

Weiterführende Informationen zu den Kosten der Vertragserrichtung GmbH sowie der Frage, ob diese Errichtungskosten auch von der Versicherung übernommen werden bzw. übernommen werden können, finden Sie im entsprechenden Kapitel unseres Beitrags zum Thema Gesellschaftsvertrag!

Wissenswert - zum Notariatsakt:

Seit 2019 ist es auch möglich, den Gesellschaftsvertrag einer GmbH in Form eines elektronischen Notariatsaktes zu errichten - die Rechtsgrundlage dafür bildet Paragraf 69b der Notariatsordnung (NO)!

Eintragung ins Firmenbuch: Firmenregistrierung

Alle Personen- und Kapitalgesellschaften sowie Genossenschaften sind dazu verpflichtet, sich in das sogenannte Firmenbuch einzutragen. Das gilt also auch für die GmbH als Kapitalgesellschaft!

Eine GmbH entsteht erst mit der Eintragung ins Firmenbuch - und kann erst danach ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen. Die Eintragung der Gesellschaft ist der eigentlichen Geschäftstätigkeit also vorgelagert.
Weiters muss die Eintragung ins Firmenbuch durch sämtliche Geschäftsführer, die via Beschluss bestellt wurden, anhand notarieller oder gerichtlicher Beglaubigung der Unterschriften erfolgen.


Firmenbucheintragung GmbH: Kosten

Die Kosten für die Eintragung in das österreichische Firmenbuch sind je nach gewählter Rechtsform unterschiedlich, im Zuge der Gründung einer GmbH betragen diese:

  • Ca. 400 Euro für die Eintragung der GmbH ins Firmenbuch
     

Gebührenbefreiung beim Firmenbucheintrag

Für Neugründungen und Betriebsübernahmen sind gemäß Neugründungs-Förderungsgesetz (NeuFöG) keine Gebühren zu entrichten. Die Voraussetzung dafür ist jedoch eine Beratungsbestätigung der Wirtschaftskammer (Gewerbetreibende) bzw. der Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS) (Neue Selbstständige)!
 

Gründungsprivileg & Firmenbucheintrag

Wenn eine GmbH im Zuge ihrer Gründung die Gründungsprivilegierung bzw. das Gründungsprivileg in Anspruch nimmt, muss dieser Umstand auch im Firmenbuch eingetragen werden!

Die Details zum Gründungsprivileg finden weiter unten auf dieser Seite!


Firmenwortlaut für die Eintragung

Die zu gründende Firma muss hinsichtlich Firmenname zur Kennzeichnung des Unternehmens geeignet sein und Unterscheidungskraft besitzen. Die Bezeichnung "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" muss ebenso in der Firmenbezeichnung bzw. im Namen des Unternehmens enthalten sein - wobei diese Bezeichnung auch abgekürzt werden kann: "Gesellschaft mbH", "GesmbH" oder "GmbH".

Weiterführende Informationen: Firmenbuch Österreich | Firmenbucheintrag

Weiterführende Informationen, alle Details und Hintergrundwissen zum österreichischen Firmenbuch und der Eintragung von Unternehmen je Rechtsform in dieses sowie den Auskünften zu Firmenbuchnummer und Einsichtnahme ins Firmenbuch (Firmenbuchabfrage) finden Sie hier!

Gewerbe GmbH anmelden & Bestellung gewerberechtlicher Geschäftsführer

Gewerbeanmeldung GmbH | Gewerbeberechtigung GmbH: Gewerberechtsträger ist die Gesellschaft als solches


Die Gewerbeberechtigung wird durch eine formlose Anmeldung bei der zuständigen Gewerbebehörde (mehr dazu weiter unten in diesem Kapitel) erlangt, wenn dabei alle unten angeführten Voraussetzungen nachgewiesen werden.

Für die Gewerbeanmeldung einer GmbH muss außerdem der Auszug aus dem Firmenbuch vorgelegt werden - wobei dieser nicht älter als 6 Monate sein darf! Für die Besorgung des Firmenbuchauszugs kann die Gewerbebehörde herangezogen werden, dieser sind dabei allerdings die Kosten dafür zu ersetzen!

Die  Anzeige zur Gewerbeanmeldung sollte die folgenden Angaben enthalten:

  • Name des Gewerbeinhabers
  • Gewerbewortlaut
  • Gewerbestandort
  • Gegebenenfalls Standort der weiteren Betriebsstätte (Filiale)
  • GISA-Zahl
  • Personaldaten des Geschäftsführers und allfälliger Filial-Geschäftsführer

Gewerbeberechtigung GmbH: Voraussetzungen

Als Allgemeine Voraussetzungen zur Gewerbeberechtigung bei Gesellschaften (juristischen Personen) wie der GmbH (sowie OG, KG, AG) müssen die folgenden grundlegenden Gewerbeantrittsvoraussetzungen erfüllt werden:

  • Kein mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffnetes oder aufgehobenes Insolvenzverfahren (bei der Versicherungsvermittlung auch Eröffnung des Insolvenzverfahrens)

  • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen bei Personen mit maßgeblichem Einfluss auf den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft, wie z.B. maßgeblich beteiligte Gesellschafter, Geschäftsführer, usw.

  • Bestellung eines geeigneten gewerberechtlichen Geschäftsführers

Weiterführende Angaben zu Voraussetzungen und Erlangung einer Gewerbeberechtigung finden Sie auch auf der entsprechenden Infoseite der Wirtschaftskammer Österreich.


Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers

Juristische Personen wie unter anderem Gesellschaften, beispielsweise die GmbH, müssen gemäß Bestimmungen in den Paragrafen 9, 13, 16, 39, 47 der dabei maßgebenden Gewerbeordnung (GewO) einen gewerberechtlichen Geschäftsführer bestellen, um folglich das bzw. ein Gewerbe auch ausüben zu können.

Sofern die Bestellung der gewerberechtlichen Geschäftsführer nicht bereits im Gesellschaftsvertrag via Beschluss über die Bestellung vorgenommen wurde, hat dieser Beschluss im Zuge der Gewerbeanmeldung zu erfolgen.

Der gewerberechtliche Geschäftsführer wird vom Gewerbeinhaber unter Erteilung selbstverantwortlicher Anordnungsbefugnis eingesetzt – folglich ist dieser für die Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften und die fachlich einwandfreie Gewerbeausübung verantwortlich.
Auch für die Ausübung des Gewerbes in einer weiteren Betriebsstätte, z.B. einer Filiale des Unternehmens, kann ein Filialgeschäftsführer bestellt werden – dieser ist dann entsprechend für die Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften in dieser weiteren Betriebsstätte verantwortlich.

Erfüllung der für die Ausübung des Gewerbes vorgeschriebenen persönlichen Voraussetzungen:

  • Staatsangehörigkeit: Österreich, EWR-Vertragsstaaten, Schweiz, andere Drittstaaten mit Aufenthaltsberechtigung
  • Wohnsitz im Inland, in einem EWR-Vertragsstaat oder in der Schweiz
  • Eigenberechtigung: ab 18 Jahren
  • Keine Gewerbeausschlussgründe (z.B. Finanzstrafdelikte, gerichtliche Verurteilung)
    Unter bestimmten Voraussetzungen kann Nachsicht vom Gewerbeausschluss erteilt werden.
  • Örtliche und zeitliche Möglichkeit der Betätigung im Betrieb (z.B. Wohnsitz in der Nähe)
  • Nachweisliche Zustimmung zur Erteilung der selbstverantwortlichen Anordnungsbefugnis und zur Bestellung

Bei reglementierten Gewerben:

  • Befähigungsnachweis oder
  • Rechtswirksame Feststellung der individuellen Befähigung oder
  • Bescheid über die Anerkennung bzw. Gleichhaltung von EWR-Befähigungsnachweisen

Bei juristischen Personen wie der GmbH:

  • Entweder Berufung zur gesetzlichen Vertretung nach außen oder
  • Beschäftigung als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer (im Ausmaß von mindestens der Hälfte der wöchentlichen Normalarbeitszeit)


Quelle der Angaben:
Infoseite "Bestellung gewerberechtlicher Geschäftsführer" im Unternehmensservice Portal (Hg. Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort).

Gewerbeanmeldung GmbH: Zuständige Behörde

Die zuständige Gewerbebehörde ist die Bezirksverwaltungsbehörde des Gewerbestandortes, das heißt je nach Standort:

  • Die Bezirkshauptmannschaft
  • Der Magistrat der Stadt
  • In Wien das zuständige Magistratische Bezirksamt


Gewerbeanmeldung GmbH: Gewerbelizenz (seit 1.5.2018)

Die Gewerbelizenz fasst alle Gewerbeberechtigungen zusammen, wobei für bisherige Gewerbeinhaber kein Handlungsbedarf besteht.

Kosten Gewerbeanmeldung GmbH

Die Gewerbeanmeldung ist kostenlos!

Zu beachten: Gewerbe mit Rechtskraftvorbehalt bei der Gewerbeanmeldung

Bei Gewerben mit Rechtskraftvorbehalt muss die Rechtskraft des Bescheides über die Zuverlässigkeit abgewartet werden, außerdem gilt:

  • Nachsichten, Anerkennungen oder Gleichhaltungen, die spätestens zum Zeitpunkt der Gewerbeanmeldung beantragt wurden, sind innerhalb der dreimonatigen Erledigungsfrist mit Wirksamkeit des Einlangens der Gewerbeanmeldung zu berücksichtigen.
  • Einzelne Gewerbe müssen darüber hinaus eine Haftpflichtversicherung bzw. Haftungsabsicherung nachweisen (z.B. Baugewerbe, Immobilientreuhänder, Versicherungsvermittler, Vermögensberater).

Meldung beim Finanzamt & Anmeldung der Dienstnehmer


Finanzamt: Betriebseröffnungsanzeige der GmbH

Für die GmbH muss innerhalb eines Monats ab der Gewerbeanmeldung die Betriebseröffnung beim zuständigen Finanzamt mittels des Formulars Verf 15 angezeigt werden.


Anmeldung der Dienstnehmer der GmbH

Wie jedes andere Unternehmen auch, müssen die Dienstnehmer der GmbH gemäß den Bestimmungen in Paragrafen 33, 41 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) angemeldet werden. Dabei gilt es die folgenden Punkte zu beachten:

  • Jede voll- oder teilversicherte beschäftigte Person muss durch den Dienstgeber vor Arbeitsantritt beim zuständigen Krankenversicherungsträger angemeldet werden
  • Bei einer Vor-Ort-Anmeldung muss eine elektronische Anmeldung binnen sieben Tagen ab dem Beginn der Pflichtversicherung nachgeholt werden
  • Daten des Dienstgebers (Beitragskontonummer etc.)
  • Namen der Beschäftigten
  • Versicherungsnummer bzw. Geburtsdatum der jeweiligen Person
  • Tag der Beschäftigungsaufnahme
  • Versicherungsumfang (Voll- oder Teilversicherung)
  • Beschäftigungsbereich (Arbeiter, Angestellter, etc.)
  • Beginn der betrieblichen Vorsorge
  • Angabe, ob ein freier Dienstvertrag vorliegt

Kosten Anmeldung Dienstnehmer GmbH

Für die Anmeldung der Dienstnehmer beim zuständigen Krankenversicherungsträger fallen keine Kosten an!

Verfahrensablauf der Dienstnehmeranmeldung

Die Anmeldung gilt als erstattet, wenn sie mittels elektronischem Datenaustausch mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern (ELDA ÖGK)  gemäß den vom Dachverband der österreichischen Sozialversicherung festgelegten einheitlichen Datensätzen an den Krankenversicherungsträger übermittelt wird.

Zu beachten: unzulässige Wege der Dienstnehmeranmeldungen

Meldungen über Dienstnehmer auf anderen Wegen, insbesondere in Papierform, mittels E-Mail oder telefonisch, sind grundsätzlich nicht gestattet! Dementsprechend gelten Meldungen auf diesen Wegen auch als nicht erstattet.

Ehemaliges Gründungsprivileg: GmbH light

Was es mit der sogenannten GmbH light auf sich hat


Das, was man heute als Gründungsprivileg bzw. "gründungsprivilegierte GmbH" kennt, war genau genommen für einen kurzen Zeitraum die "GmbH light":

Um die finanzielle Hürde für GmbH-Gründungen zu senken und die GmbH-Gründung durch einen geringeren Mindest-Kapitalaufwand für die Stammeinlage attraktiver zu machen, wurde ab Sommer 2013 die Möglichkeit der vereinfachten Gründung mit niedrigerem Mindest-Stammkapital in Höhe von nur 10.000 EUR gesetzlich verankert und als Gründungsvariante der GmbH implementiert.

Diese Form der GmbH-Gründung, für die sich umgangssprachlich der Begriff „GmbH light“ etabliert hat, führte aber zu ungewünschten Effekten:
Durch die Attraktivität anhand des geringeren Stammkapitals in Höhe von nur 10.000 EUR gegenüber 35.000 EUR im Zuge der traditionellen GmbH-Gründung kam es dazu, dass viele bereits gegründete GmbHs eine Um- bzw. Neugründung als GmbH light vornahmen.

Die negative Auswirkung dessen war, dass viele Einnahmen aus Firmengründungen entgingen:

  • Mit der gesenkten Stammkapitaleinlage ging eine ebenso deutliche Herabsetzung der Mindestkörperschaftsteuer pro Jahr einher - von dieser Senkung profitierten auch viele bereits existierende GmbHs.

  • Dadurch ergab sich für den Fiskus zunehmend der Nachteil, dass sich im Körperschaftsteueraufkommen eine erhebliche Lücke auftat: Weil unvergesehen mehr, als erwartet wurde, bereits existierende Gesellschaften ihr Stammkapital durch Inanspruchnahme der neuen GmbH light-Regelung auf die Untergrenze von 10.000 EUR senkten, kam es zusätzlich noch zu ungeplanten Ausfällen an Kapitalertragsteuer.

Um diesem Effekt gegenzusteuern, wurde die Regelung für die „GmbH light" wieder aufgehoben – die Gründungsmöglichkeit der GmbH light mit Stammkapital von nur 10.000 EUR Gesamteinlage lief nur bis Februar 2014, also nur für knapp ein Jahr, und wurde mit 01.03.2014 wieder zurückgenommen - ab diesem Tag war die "GmbH light" nicht mehr gesetzlich verankert und somit auch nicht mehr als Gründungsvariante GmbH verfügbar.

Um dennoch eine attraktive und vereinfachte Möglichkeit der GmbH-Gründung mit geringerem Kapitalaufwand zu schaffen, wurde das sogenannte Gründungsprivileg bzw. die gründungsprivilegierte GmbH geschaffen und beginnend mit 01.03.2014 als Nachfolgeregelung für die GmbH light-Regelung implementiert.

Der Unterschied zur ehemaligen "GmbH light" war und ist, dass die Stammeinlage in ihrer vorgeschriebenen Mindesthöhe von 35.000 EUR nicht mehr reduziert ist - im Zuge der Gründungsprivilegierung und somit bei jeder gründungsprivilegierten GmbH muss diese Gesamtsumme aber erst bis zum Ablauf der ersten 10 Jahre nach Gründungsdatum eingezahlt werden - als Einlage zum Start der GmbH können auch 5.000 EUR in bar durch die Gesellschafter eingezahlt werden.


Mehr zum Gründungsprivileg und zur gründungsprivilegierten GmbH finden Sie direkt im nachfolgenden Kapitel auf dieser Seite!

Vereinfachte Gründung der GmbH & heutiges Gründungsprivileg

Gründungsprivileg | GmbH online gründen: Gründung nach § 9a GmbH-Gesetz | Neugründungsförderung GmbH

Vorweg - zu beachten:
Das sogenannte Gründungsprivileg bzw. die gründungsprivilegierte GmbH ist zwar die Nachfolgeregelung, nicht aber eine idente Regelung zur "GmbH light"!


Gründungsprivileg bzw. gründungsprivilegierte GmbH

Wie weiter oben bereits angeführt, ist das sogenannte Gründungsprivileg bzw. die gründungsprivilegierte GmbH die heute gültige Nachfolgeregelung für die ursprünglich von 2013 bis 2014 umgangssprachlich als "GmbH light" bezeichnete Gründungserleichterung für die GmbH.

Im Zuge von GmbH-Neugründungen kann das sogenannte Gründungsprivileg in Anspruch genommen werden - dabei kommt es zu einer Gründungserleichterung hinsichtlich der Höhe des bei Beginn einzuzahlenden Stammkapitals:

  • Dieses Stammkapital beträgt zwar nominell wie auch in der klassischen GmbH-Gründung die vorgesehenen 35.000 EUR, jedoch kann im Gesellschaftsvertrag vorgesehen werden, dass die gründungsprivilegierten Stammeinlagen zunächst auf 10.000 EUR beschränkt werden und dadurch diese Gründungshürde deutlich gesenkt wird.

  • Davon ist zumindest die Hälfte, also ein Anteil in Höhe von 5.000 EUR sofort in bar einzuzahlen.

  • Das Gründungsprivileg besteht für maximal zehn Jahre ab Eintragung der Gesellschaft ins Firmenbuch.

In der Praxis bedeutet das, dass die Gesellschafter trotz des nominellen Stammkapitals in unveränderter Höhe von 35.000 EUR innerhalb dieser 10-Jahres-Frist insgesamt nur 10.000 EUR als Stammeinlagen einzuzahlen haben. Das gilt auch für den Fall eines Insolvenzverfahren, das eröffnet wird!


GmbH online gründen: eGründung nach § 9a GmbH-Gesetz | Onlinegründung GmbH via USP | Einpersonen-GmbH

Eine weitere Form der vereinfachten GmbH-Gründung ist die Onlinegründung entsprechend der Regelung in Paragraf 9a des GmbH-Gesetzes, die bei Zutreffen bestimmter Rahmenbedingungen in Anspruch bzw. vorgenommen werden kann. Dazu müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Gesellschaft darf nur einen einzigen Gesellschafter haben - daher ist auch die Rede von einer Einpersonen-Gmbh
  • Dieser einzige Gesellschafter muss eine natürliche Person sein, die zugleich einziger Geschäftsführer der Gesellschaft wird
  • Das Stammkapital der Gesellschaft muss 35.000 EUR betragen
  • Auf das Stammkapital sind entweder 17.500 EUR oder - bei Inanspruchnahme der sogenannten Gründungsprivilegierung (siehe oben) - 5.000 Euro bar einzuzahlen
  • Gründer müssen vor dem Start des Gründungsprozesses im USP ein Konto bei einem Kreditinstitut anlegen
  • Das Bankverfahren für die Gründung einer Einpersonen-GmbH ist abgeschlossen (Einzahlung Stammkapital, Identitätsnachweis und Unterschriftenprobe sind zu leisten)
  • Es wird die im Unternehmensservice Portal verfügbare standardisierte Errichtungserklärung genutzt

Die Erklärung zur Errichtung einer Gesellschaft (Errichtungserklärung der Gesellschaft) muss bestimmte gesetzlich vorgegebene Inhalte umfassen:

  • Firma
  • Sitz der Firma/Unternehmenssitz
  • Unternehmensgegenstand
  • Stammkapital und Stammeinlagen
  • Ergänzungen durch fakultative Bestimmungen sind auch für diese Erklärung empfehlenswert


eGründung bzw. GmbH online gründen: Gründungsprozedere

Die vereinfachte Gründung laut § 9a GmbH-Gesetz, sprich Online-Gründung unter Verwendung elektronischer Kommunikationsmittel, kann ausschließlich über das Unternehmensserviceportal (USP) der Republik Österreich (Hg. Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) vorgenommen werden. Die eGründung ist ein kostenfreies Online-Service des USP, mit dem die Unternehmensgründung der Einpersonen-GmbH vereinfacht durchgeführt werden kann.

Zu beachten: Für Registrierung und Anmeldung im USP wird eine gültige Handy-Signatur benötigt - eine Erklärung und Anleitung zur Handy-Signatur finden Sie hier!

Eine detaillierte Beschreibung des Grüdungsprozederes im Zuge der eGründung finden Sie auf der Infoseite des Unternehmensservice Portals (USP)!


Vorteile der eGründung | GmbH online gründen Vorteile

  • Gründer durchlaufen den gesamten Gründungsprozess online über das USP
  • Dafür notwendige Formulare, Fragebögen und Informationen werden zentral über das Service "eGründung" im USP angeboten
  • Es ist grundsätzlich nicht mehr notwendig, die verschiedenen in den Gründungsprozess eingebundenen Stellen und Behörden aufzusuchen
  • Einzige Ausnahme dabei ist der Besuch bei der Bank zur Eröffnung eines Einlagenkontos bei der Gründung einer Einpersonen-GmbH
  • Gründer bleiben in ihrem Gründungsprozess flexibel: Sie können entweder den gesamten Gründungsprozess elektronisch im USP durchführen oder einzelne Schritte vor Ort bei der zuständigen Stelle tätigen und den Rest elektronisch abschließen

Gründungsprivileg | Gründungsprivilegierte GmbH - zu beachten:

Das Gründungsprivileg muss bereits bei der Gründung im Gesellschaftsvertrag bzw. der Erklärung über die Errichtung einer GmbH enthalten sein und kann NICHT nachträglich durch eine Änderung des Gesellschaftsvertrags eingefügt werden!

Gründungsförderungen GmbH

Förderungsmöglichkeiten für Neugründungen GmbH: Neugründungs-Förderungsgesetz


Durch die Bestimmungen im Neugründungs-Förderungsgesetz (NeuFöG) werden Unternehmensneugründungen von bestimmten Abgaben bzw. Gebühren und Steuern befreit, die im direkten Zusammenhang mit der Neugründung entstehen, befreit.

Wichtig dabei: Nicht zulässig für diese Förderungen sind bloße Änderung der Rechtsform in Bezug auf einen bereits vorhandenen Betrieb! Auch ein reiner Wechsel des Betriebsinhabers bei einem bereits vorhandenen Betrieb - auch durch entgeltliche oder unentgeltliche Betriebsübertragung - ermöglicht die Inanspruchnahme der Förderungen nicht.


Die Förderungen gemäß NeuFöG betreffen insbesondere:


Stempelgebühren, Bundesverwaltungsabgaben (sofern umittelbar durch Neugründung veranlasst):

  • Antrag: Berechtigung zur Ausübung des Buchhalters, Bilanzbuchhalters, Personalverrechners - laut Bilanzbuchhaltungsgesetz - bei Geschäftsstelle der Bilanzbuchhaltungsbehörde
  • Gründungsbedingte Niederlassungsbewilligungen, Aufenthaltsbewilligungen
  • Kenntnisnahme, Bewilligung von Geschäftsführerbestellungen


Grunderwerbssteuer:

  • Befreiung von der Grunderwerbssteuer: Gilt für Einbringung von Grundstücken auf gesellschaftsvertraglicher Grundlage bei unmittelbarem Zusammenhang mit einer Neugründung
  • Befreiung tritt ein, wenn eine Grunderwerbssteuer unmittelbar auf den Gründungsvorgang entfällt. Das heißt, nur Gründungseinlagen von Grundstücken in neu gegründete Gesellschaften, wenn diese eine Gegenleistung für die Gewährung von Gesellschaftsrechten oder Anteilen am Vermögen der Gesellschaft darstellen
  • Voraussetzung: Vorliegender Gesellschaftsvertrag als Grundlage für die Einbringung des Grundstückes, Vorliegen der Gesellschaft als selbständiger Rechtsträger, Übertragung eines Grundstückes durch einen Gesellschafter als Sacheinlage aus Anlass der Neugründung


Gerichtsgebühren für Eintragungen ins Firmenbuch:

  • Gebührenbefreite Neueintragungen in Zusammenhang mit Betriebsneugründung: Firma, Sitz, Geschäftsanschrift, Inhaber, Musterzeichnung, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer


Gerichtsgebühren für Eintragungen ins Grundbuch:

  • Gebührenbefreite Eintragungen: Einbringung von Grundstücken auf gesellschaftsrechtlicher Grundlage - bei unmittelbarem Zusammenhang mit Neugründung der Gesellschaft soweit Gesellschaftsrechte oder Anteile am Vermögen der Gesellschaft als Gegenleistung gewährt werden

Zu beachten: Diese Bestimmung über Gebührenbefreiung gilt parallel zur Regelung über die Befreiung von der Grunderwerbsteuer!


Lohnabgaben:

Die Gebührenbefreiung für Lohnabgaben gilt bei folgenden im Kalendermonat der Neugründung sowie den darauf folgenden 35 Kalendermonaten anfallenden Lohnabgaben für beschäftigte Dienstnehmer:

  • Dienstgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF)
  • Zuschläge zum Dienstgeberbeitrag (Kammerumlage 2) für Arbeitnehmer, freie Dienstnehmer und an Kapitalgesellschaften beteiligte Personen gem. § 22 Z. 2 EStG (z. B. wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer)
  • Wohnbauförderungsbeiträge des Dienstgebers
  • Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung vom Entgelt der in § 4 Z. 1 ASVG genannten Personen

Zu beachten - Inanspruchname der Lohnnebenkostenförderungen:

Die Lohnnebenkostenbegünstigung kann innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren ab Gründung (Gründungsmonat plus 35 Monate) in Anspruch genommen werden. Dabei gilt die Begünstigung innerhalb dieses Zeitraums ab Inanspruchnahme für maximal 12 Monate, wobei Laufzeit der Förderung  mit dem Beschäftigungsmonat des ersten Arbeitnehmers zu laufen beginnt!

Förderungen gemäß NeuFöG: Direkter Zusammenhang mit Neugründung

Grundsätzlich gilt: Es können alle mit der Neugründung innerhalb von 30 Kalendertagen erfolgten Gründungshandlungen, sprich daraus resultierenden bestimmten Abgaben bzw. Gebühren und Steuern, als unmittelbar mit der Neugründung zusammenhängend betrachtet und für die Förderungen herangezogen werden - außer bestimmte Umstände sprechen im Einzelfall gegen eine solche Zusammenrechnung.

Förderungsmöglichkeiten für Neugründungen GmbH: Neugründungs-Förderungsgesetz - Voraussetzungen


Um die in diesem Kapitel angeführten Förderungen in Anspruch nehmen zu können und entsprechend der Bestimmungen dafür als Neugründer zu gelten, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Es muss sich um die Schaffung einer bisher nicht vorhandenen betrieblichen Struktur durch Neugründung eines gewerblichen, land- und forstwirtschaftlichen oder dem selbständigen Erwerb dienenden Betriebes handeln.

  • Personen der Betriebsführung bzw. Betriebsinhaber dürfen sich innerhalb der letzten 5 Jahre weder im Inland noch im Ausland in vergleichbarer Art, das heißt im Sinne der Systematik der Wirtschaftstätigkeiten anhand der ÖNACE in geltender Fassung (Hg. Bundesanstalt Statistik Österreich), betrieblich betätigt haben.


Neugründungsförderung GmbH: Wer gilt als Betreibsinhaber?

Grundlegend: Betriebsinhaber ist jene Person bzw. sind jene Personen, welche die Betriebsführung maßgeblich beherrschen - ungeachtet allfälliger gesellschaftsvertraglicher Sonderbestimmungen.

Im Detail: Betriebsinhaber einer GmbH im Sinne des NeuFöG sind:

  • Gesellschafter von Kapitalgesellschaften wie einer GmbH, wenn sie entweder zu mindestens 50 Prozent am Vermögen der Gesellschaft beteiligt sind oder wenn sie zu mehr als 25 Prozent am Vermögen der Gesellschaft beteiligt und zusätzlich zur Geschäftsführung befugt sind.

Wie kommt man zur Neugründungsförderung?

Der Betriebsinhaber muss bei jeder in Betracht kommenden Behörde (z.B. Firmenbuchgericht, Finanzamt, Gebietskrankenkasse, Bezirkshauptmannschaft, usw.) rechtzeitig das korrekt ausgefüllte Formular NeuFö2 vorlegen.

Wo bekommt man das NeuFö2-Formular?

  • Zuständig ist die gesetzliche Berufsvertretung, welcher der Betriebsinhaber zuzurechnen ist.

  • Für Mitglieder der Wirtschaftskammer werden die NeuFö-Formulare von den örtlich zuständigen Bezirksstellen, dem Gründerservice bzw. von den Fachgruppen ausgestellt.

  • Wenn der Betriebsinhaber keiner gesetzlichen Berufsvertretung zugerechnet werden kann, ist eine Beratung durch die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) in Anspruch zu nehmen.

Weiterführende Informationen: Unternehmensgründung in Österreich

Unternehmensgründung Österreich | Schritte der Unternehmensgründung in Österreich je Rechtsform

Alle weiterführenden Informationen zur Unternehmensgründung in Österreich und zu den einzelnen konkreten Gründungsschritten je Rechtsform des jeweiligen zu gründenden Unternehmens - inklusive Informationen zu Gewerbeberechtigung und Sozialversicherung - finden auf unserer Ratgeber-Seite rund um das Thema Unternehmensgründung in Österreich!

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Zusammenfassung

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH, ist eine Rechtsform eines Unternehmens in Österreich. Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft und als solches eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit. Das bedeutet, dass eine GmbH die Möglichkeit hat, Rechte zu erwerben, Verbindlichkeiten einzugehen sowie zu klagen und geklagt zu werden.

Für die Gründung einer GmbH ist zumindest ein Gesellschafter sowie das Aufbringen des Stammkapitals nötig, wobei dieses im Zuge der klassischen GmbH-Gründung zumindest 35.000 EUR betragen muss und dabei 17.500 EUR in bar einzuzahlen sind.

Es gibt auch vereinfachte Gründungsvarianten mit geringeren finanziellen Gründungshürden für eine GmbH:

Einerseits das sogenannte Gründungsprivileg ("gründungsprivilegierte GmbH") mit einem zunächst geringeren Start-Stammkapital in Höhe von 10.000 EUR, andererseits gibt es mit der Onlinegründung bzw. eGründung einer GmbH über das Unternehmensserviceportal eine zusätzliche Gründungsvereinfachung - wobei diese Gründungsvariante einer Einpersonen-GmbH (nur ein Gesellschafter, dieser ist zugleich Geschäftsführer) vorbehalten ist.

Wesentliches Argument für die Gründung einer GmbH ist die beschränkte Haftung:

Die GmbH als Rechtsform der Wahl für die Unternehmensgründung bringt im Vergleich zu anderen Rechtsformen das geringere, weil in der Höhe beschränkte, wirtschaftliche Risiko der Gesellschafter mit sich.

Konkret: Der große Vorteil einer GmbH besteht darin, dass das Risiko grundsätzlich auf die Kapitaleinlage der Gesellschafter beschränkt ist und sie nicht mit Privatvermögen für Schulden oder Risiken der Gesellschaft haften.

Die Gründung einer GmbH kann sowohl steuerliche Vorteile bedeuten, die Besteuerung mit Köperschaftssteuer sowie Kapitalerstragssteuer (auf die Bilanzausschüttungen für Gesellschafter) führt zu einer Gesamtsteuerlast von maximal 45,625 % im Vergleich zu Einzelunternehmern mit Grenzsteuersatz in Höhe von 55 %, als auch steuerliche Nachteile bringen, da diese Besteuerung potenziell auch dazu führen kann, dass die Gesamtsteuerlast auf entnommene Gewinne höher ist als bei einem Einzelunternehmer, der Einkommensteuer entrichtet.

Die GmbH ist unterliegt der Bilanzierungs- sowie der Rechnungslegungspflicht, die Buchhaltung einer GmbH gestaltet sich etwas aufwändiger, da die Bestimmungen für die GmbH die Doppelte Buchhaltung vorschreiben - aber auch dafür gibt es die maßgeschneiderte und für den österreichischen Markt entwickelte Lösung: Die Details zur vollumfänglichen und rechtskonformen Buchhaltungslösung für die GmbH finden hier!

Weitere Informationen & Quellen

Quellen: