Quittung ⇒ Vorlage & Erklärung

Eine Quittung ist ein Beleg, der den Erhalt einer Lieferung oder Dienstleistung sowie die dazugehörige Zahlung bestätigt. Die Quittung dient als Zahlungsbeleg für die entsprechende Leistung oder Lieferung und als Dokumentation für die Buchhaltung.

Simone A. Mitgründerin der FreeFinance Buchhaltungssoftware, Entwicklung, Inhalt & Marketing
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Quittungsvorlage zum kostenlosen Download

Zweck: Die Vorlage erleichtert das Erstellen von Quittungen und stellt sicher, dass alle wichtigen Angaben enthalten sind.

Format: Word-Dokument, digital bearbeitbar oder druckbar.

Aufbau: Enthält alle wesentlichen Angaben: Bezeichnung („Quittung“), fortlaufende Nummer, Aussteller, Empfänger, Ort und Datum, Art und Menge der Leistung/Ware, Betrag, Steuerinformationen sowie die Unterschrift des Ausstellers.

Hinweis: Angaben zu Netto- oder Bruttobeträgen sowie Steuersätzen sind nur erforderlich, wenn Umsatzsteuer ausgewiesen wird.

Download: Kostenloses Quittungsformular zum direkten Ausfüllen, Drucken und Speichern.

Vorlage zum Download

Damit alle erforderlichen Angaben vollständig und korrekt erfasst werden, nutzen Sie diesen strukturierten, kostenlosen Quittungsvordruck im Word-Format. Die Datei ist direkt und ohne Anmeldung verfügbar.

Quittung – auf einen Blick

Die 4 wichtigsten Fragen und Antworten zur Quittung
Was ist eine Quittung?

Eine Quittung ist ein Beleg, der den Erhalt einer Leistung oder Lieferung bestätigt und als Zahlungsnachweis dient.

Welche Funktion hat eine Quittung?

Quittungen bestätigen Zahlungen, dienen als Beleg für die Buchhaltung und das Finanzamt und stellen einen rechtlich anerkannten Nachweis dar.

Welche Angaben muss eine Quittung erhalten?

Die Quittung enthält folgende Angaben: Name des zahlenden Kunden und des Zahlungsempfängers, Ort und Datum, Art und Menge der Ware oder Dienstleistung, den Betrag, Steuerbetrag und Steuersatz (optional), Unterschrift des Zahlungsempfängers.

Worin unterscheidet sich eine Quittung von einer Rechnung?

Quittungen sind einfache Zahlungsnachweise nach erfolgter Zahlung, während Rechnungen vor der Zahlung ausgestellt werden und eine offene Forderung dokumentieren.

Eine Quittung ist ein Beleg, der den Erhalt einer Lieferung oder Dienstleistung sowie die dazugehörige Zahlung bestätigt.

Definition: Was ist eine Quittung?

Eine Quittung ist ein Beleg, der den Erhalt einer Leistung oder Lieferung bestätigt und als Zahlungsnachweis dient. Sie dokumentiert, dass die entsprechende Leistung oder Ware bezahlt wurde, und bietet sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen einen Nachweis über finanzielle Transaktionen. Für die Buchhaltung spielt die Quittung eine wichtige Rolle bei der Dokumentation von Ausgaben und der Nachverfolgung von Zahlungen.

Funktionen von Quittungen in der Praxis

Quittungen bestätigen Zahlungen, dienen als Beleg für die Buchhaltung und das Finanzamt und stellen einen rechtlich anerkannten Nachweis über erhaltene Zahlungen dar. Sie bieten die Möglichkeit, Zahlungsvorgänge eindeutig nachzuverfolgen und Unstimmigkeiten zu vermeiden.

  • Nachweis der Zahlung: Quittungen belegen, dass der Schuldner seine Zahlung für ein Produkt oder eine Dienstleistung geleistet hat. Sie sind besonders bei Barzahlungen wichtig, da kein elektronischer Nachweis existiert; bei Überweisungen reicht der Kontoauszug als Nachweis aus.

  • Rechtliche Grundlage: Gemäß § 1426 ABGB ist der Gläubiger verpflichtet, auf Verlangen des Kunden eine Quittung auszustellen. Die gesamten Bestimmungen für Quittungen sind in den Paragrafen 1426 bis 1430 des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) geregelt.

  • Dokumentation: Quittungen dienen als offizielle Belege, um Transaktionen gegenüber dem Finanzamt nachzuweisen. Sie erleichtern die ordnungsgemäße Buchführung und sichern die Transparenz von Einnahmen und Ausgaben.

  • Vermeidung von Unstimmigkeiten: Durch das Ausstellen einer Quittung lassen sich Missverständnisse oder Streitigkeiten zwischen Zahlungsempfänger und Zahlendem vermeiden, da der Erhalt der Zahlung eindeutig belegt ist.

Beispiel: Ein Kunde kauft in einem Geschäft ein Produkt und bezahlt den Betrag bar. Der Verkäufer stellt daraufhin eine Quittung aus, auf der der gezahlte Betrag, das Produkt, das Datum sowie die Unterschrift des Verkäufers vermerkt sind. Damit ist der Empfang des Geldes eindeutig nachweisbar, der Geschäftsvorfall korrekt dokumentiert, und sowohl Kunde als auch Verkäufer verfügen über eine gültige Empfangsbestätigung.

Quittungen richtig ausfüllen: wichtige Bestandteile

Im Gegensatz zu Geschäftsdokumenten wie Rechnungen müssen Quittungen nicht alle Pflichtangaben enthalten. Damit eine Quittung dennoch gültig ist und vom Finanzamt anerkannt wird, ist sie vollständig und korrekt mit folgenden Angaben auszufüllen:

  • Bezeichnung des Dokuments als Quittung

  • Fortlaufende Nummer (optional bei mehreren Belegen)

  • Name des Quittungsempfängers (=zahlender Kunde)

  • Name des Zahlungsempfängers (Firma oder Person)

  • Ausstellungsdatum und -ort

  • Art und Menge der Ware oder der Dienstleistung

  • Steuerbetrag und Steuersatz (abhängig vom geltenden Umsatzsteuersatz von 10 %, 13 % oder 20 %, entfällt nach § 6 UStG bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung)

  • Bruttopreis der Leistung oder Ware in Zahlen und Worten

  • Unterschrift des Zahlungsempfängers

Worin unterscheiden sich Quittungen von Rechnungen?

Auch wenn Quittung und Rechnung im Alltag oft gleichgesetzt werden, erfüllen sie unterschiedliche Funktionen: Eine Rechnung dokumentiert eine offene Forderung und enthält umfangreiche Pflichtangaben nach § 11 Abs. 1 UStG, während eine Quittung als Zahlungsnachweis dient und in Form und Inhalt deutlich einfacher aufgebaut ist.

Die wichtigsten Unterschiede zeigt die folgende Übersicht:

Quittung

Rechnung

Zahlungsbestätigung für bereits erfolgte Zahlungen.

Fordert zur Zahlung auf und dokumentiert eine offene Forderung

Wird nach dem Zahlungseingang ausgestellt

Wird vor der Zahlung ausgestellt

Dient als Zahlungsnachweis

Dient als Grundlage für die Zahlung

Enthält weniger formale Angaben

Unterliegt strengen gesetzlichen Formvorschriften nach § 11 Abs. 1 UStG

Relevante Angaben sind u. a. Betrag, Zahlungsgrund, Datum und Unterschrift

Enthält u. a. Rechnungsnummer, vollständige Namen und Adressen von Käufer und Verkäufer, Leistungsbeschreibung, Steuernummer.

Kann eine Rechnung nicht ersetzen

Eine Rechnung kann als Quittung dienen, wenn der Zahlungseingang bestätigt wird.

Hinweis: Bei sogenannten Kleinbetragsrechnungen bis zu 400 Euro gelten vereinfachte Vorgaben, weshalb in diesen Fällen eine Quittung ausreicht und keine vollständige Rechnung ausgestellt werden muss.

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Fragen und Antworten

Eine Quittung ist ein schriftliches Empfangsbekenntnis, das bestätigt, dass ein bestimmter Artikel oder Geldbetrag als Bezahlung für Waren oder Dienstleistungen erhalten wurde. Sie dient daher als Nachweis für erfolgte Geschäftsvorfälle und ist für Käufer und Verkäufer gleichermaßen wichtig. Sie hilft dabei, Transaktionen zu verfolgen, dient als Aufzeichnung für finanzielle Zwecke und kann für Rückgaben oder Garantieansprüche verwendet werden.

Nein, Quittung und Rechnung erfüllen unterschiedliche Funktionen. Eine Rechnung ist eine Zahlungsaufforderung: Sie wird vom Verkäufer vor der Bezahlung ausgestellt und listet die zu zahlenden Beträge, Leistungsdetails und steuerliche Angaben auf.

Eine Quittung hingegen bestätigt den Empfang von Geld. Sie enthält üblicherweise Angaben wie Datum, Beschreibung der Ware oder Dienstleistung, den gezahlten Betrag sowie die Namen und Unterschriften von Zahlendem und Empfänger.

Sie schreiben eine Quittung, indem Sie die wesentlichen Angaben vollständig und korrekt festhalten: Dazu gehören der Name des zahlenden Kunden, der Name des Zahlungsempfängers (bei Unternehmen auch der Firmenname), Ort und Datum der Ausstellung, der Zahlungsgrund (Art und Menge des Produkts oder der Dienstleistung) sowie die Unterschrift des Zahlungsempfängers. Optional können Sie zusätzlich eine fortlaufende Nummer oder Steuerangaben ergänzen.

Ja, Quittungen werden vom Finanzamt als Nachweis für Zahlungen akzeptiert, solange die Pflichtangaben enthalten sind. Sie dient als rechtlich anerkannte Bestätigung für Buchhaltung und Steuerzwecke. Auch Kleinunternehmer können Quittungen nutzen, um Einnahmen und Ausgaben klar zu dokumentieren, ohne Umsatzsteuer ausweisen zu müssen.

Kleinunternehmer, die unter die Kleinunternehmerregelung fallen und keine Umsatzsteuer ausweisen, können Quittungen für den einfachen Einsatz in der Buchhaltung nutzen. Sie bestätigen Geldflüsse und Geschäftsvorfälle eindeutig. Steuerinformationen entfallen, dennoch bleibt die Quittung ein wichtiger Nachweis für Einnahmen, Ausgaben und den ordnungsgemäßen Empfang von Zahlungen.

Ja, handgeschriebene Quittungen sind in Österreich gültig, solange sie vollständig ausgefüllt und unterschrieben sind. Die Form der Ausstellung (ob handschriftlich oder digital) spielt keine Rolle, entscheidend sind die inhaltlichen Angaben gemäß § 1426 ABGB.

Quellen