Unternehmensgründung in Österreich

Unternehmensgründung | Selbstständigkeit

Unternehmensgründung in Österreich

Wenn Sie von einem Angestelltenjob in die Selbstständigkeit wechseln, sind einige Dinge zu beachten: Einkommenssteuererklärung statt Arbeitnehmerveranlagung, selbstständige Übermittlung der SV-Beiträge, u.v.m.

Letzte Aktualisierung:
Simone A. Mitgründerin, Entwicklung, Inhalt & Marketing

Wer kann in Österreich überhaupt ein Unternehmen gründen? Welche Schritte sind dafür nötig? Was ändert sich, wenn Sie vom Angestellten zum Unternehmer werden?

 

Einleitung

Wenn Sie aus einem Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit wechseln, bringt dieser Schritt einige Änderungen mit sich: nicht nur, dass Sie nun Ihr eigener Chef sind - Sie müssen sich nun auch selbst um die Abfuhr der Sozialversicherungsbeiträge sowie der Einkommenssteuer kümmern.

Ob Sie sich in das Firmenbuch freiwillig eintragen, hängt von Ihren persönlichen Präferenzen ab.
Wir verraten Ihnen, wann es unter Umständen sinnvoll sein kann, eine freiwillige Eintragung zu veranlassen und was Sie sonst rund um die Unternehmensgründung beachten müssen.

Vom Angestellten zum Unternehmer

Am Anfang war die Idee! Die Idee, sich selbstständig zu machen und das Angestelltendasein hinter sich zu lassen: keine festen Arbeitszeiten mehr, kein Pläuschchen mit den Kollegen, kein Chef mehr. Neue Wege gehen eben.

So unterschiedlich die Gründungsideen von Mensch zu Mensch sind, so gleich ist der bürokratische Weg der Unternehmensgründung dahinter, der für viele Gründer Neuland darstellt.

Was ändert sich in der Selbstständigkeit?

Frau Schallinger war jahrelang in einem internationalen Konzern in der Marketingabteilung tätig. Nun möchte sie eine PR-Agentur gründen und ihre alte Anstellung kündigen.

Als Angestellte hatte Frau Schallinger wenig mit dem Finanzamt zu tun - in Zukunft muss sie sich als Unternehmerin selbst um die Gewinnermittlung kümmern und eine Einkommenssteuererklärung abgeben.
Die Sozialversicherung wurde bisher automatisch vom (nunmehr ehemaligen) Dienstgeber an die Sozialversicherungsanstalt übermittelt und Frau Schallinger vom Gehalt abgezogen.
Nun muss sie die SV-Beiträge selbstständig an die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) übermitteln.

Ab nun gibt es kein "dafür bin ich nicht zuständig" oder "ich bin eher der kreative Typ" mehr: Sie sind nun für alles verantwortlich, Sie sind der Chef! Das bringt vorteilhafte und reizvolle, aber auch mitunter (zunächst) nachteilige Seiten mit sich.

Vor- und Nachteile der Selbstständigkeit

Die Vorteile - beginnen wir mit den angenehmen Dingen:

  • Flexibilität: Gleitzeit war super? Dann werden Sie die neugewonnene Flexibilität hinsichtlich der Zeiteinteilung lieben.

  • Eigenverantwortung: Selbst die Dinge in die Hand nehmen und das machen, was man schon immer machen wollte.

  • Finanzen: je nach Auftragslage - Ihr Gehalt pendelt sich zwischen 0 und unendlich ein.

  • Aufregung: Abwechslung und Abenteuer pur - langweilig wird es bestimmt nicht.

Die Nachteile - die gibt es leider auch:

  • Zeitmanagement: Fluch und Segen in einem - auf der einen Seite flexibel, auf der anderen Seite kein Ende in Sicht. Gerade Gründer arbeiten überdurchschnittlich viel.

  • Wenig Sicherheit: Es kommt natürlich auf die Branche an, aber in den wenigsten Fällen kann man wirklich langfristig planen - gerade am Anfang.

  • Viel auf einmal: Nun muss man sich plötzlich um alles Mögliche kümmern: Buchhaltung, Steuern, Marketing, Vertrieb, Kunden, u.v.m.

Wer kann sich selbständig machen?

Grundsätzlich kann jeder in Österreich ein Gewerbe anmelden, der bestimmte allgemeine und besondere Voraussetzungen erfüllt.

Allgemeine Voraussetzungen Gewerbeberechtigung

Um eine Gewerbeberechtigung zu erhalten, muss zunächst die Volljährigkeit erlangt sein und ein Aufenthaltstitel in Österreich bestehen (Staatsbürgerschaft, EU-Mitgliedsstaatsbürger, EWR-Bürger, anderer fremdenrechtlicher Aufenthaltstitel).
Des Weiteren dürfen keine Gewerbebauschlussgründe vorliegen. Ein Ausschlussgrund ist im Wesentlichen eine Vorstrafe im In- oder Ausland.
Zusammengefasst bedeutet das, dass die allgemeinen Voraussetzungen erfüllt sind, wenn:

  • Volljährigkeit erlangt ist
  • Aufenthaltstitel in Österreich besteht
  • Keine Vorstrafen (und somit keine Gewerbeausschlussgründe) vorliegen

Besondere Voraussetzungen Gewerbeberechtigung

Bei den besonderen Voraussetzung zur Erlangung einer Gewerbeberechtigung kommt es auf die Art der Tätigkeit an, für die beabsichtigt ist, zu gründen. Dabei kann im Speziellen zwischen 5 Kategorien unterschieden werden:

Freie Gewerbe

Fällt die geplante Unternehmensgründung in den Bereich eines Freien Gewerbes, sind neben den allgemeinen Bestimmungen keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten nachzuweisen.
Bekannte Freie Gewerbe sind z.B.: Handelsgewerbe, Werbeagentur und Berufsfotograf.
Daneben gibt es aber eine Reihe an eher "exotischen" Gewerben, wie z.B.: Betrieb einer Brauerei, Durchführung von Testfahrten für die Automobilindustrie oder Erzeugung von Drahtwaren.

Es lohnt sich, gerade wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre geplante Tätigkeit unter ein Freies Gewerbe fällt, einen Blick in die Bundeseinheitliche Liste der Freien Gewerbe zu werfen.

Reglementiere Gewerbe

Reglementierte Gewerbe sind immer an gewisse Bestimmungen geknüpft. Das kann der Abschluss einer Lehre mit Berufserfahrung, Meisterbrief, Studium, usw. sein. Derzeit gibt es in Österreich 82 reglementierte Gewerbe. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Liste der reglementierten Gewerbe.

Tipp

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Bestimmungen für ein reglementiertes Gewerbe erfüllen, empfiehlt sich ein Antrag auf individuelle Befähigung. Diesen können Sie bei der zuständigen Landesstelle der WKO oder der Bezirkshauptmannschaft einbringen.
In Wien ist dafür die MA63 zuständig. Den Antrag können Sie auch online einbringen.

Zuverlässigkeitsgewerbe (Rechtskraftgewerbe)

Zuverlässigkeitsgewerbe dürfen nur nach Vorliegen eines rechtsgültigen Bescheids ausgeübt werden. Das heißt, es wird noch die Zuverlässigkeit des Gründers überprüft. Eine Liste der Zuverlässikeitsgewerbe finden Sie hier.

Neue Selbstständige

Unter die Gruppe der Neuen Selbstständigen fallen üblicherweise alle Tätigkeiten die etwas mit Erwachsenenbildung, Kunst und Vortragstätigkeiten zu tun haben.

Neue Selbstständige sind nicht Mitglied der Wirtschaftskammer, sondern haben im Prinzip keine gesetzliche Interessenvertretung. Da die rechtliche Stellung ausschließlich im Sozialversicherungsgesetz geregelt ist, ist die Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS) der erste Ansprechpartner.

Genau wie alle anderen Gruppen auch, müssen Neue Selbstständige Pensions-, Kranken- und Unfallversicherung sowie die Selbstständigenvorsorge bezahlen.

Freiberufliche Tätigkeiten

Freie berufliche Tätigkeiten unterliegen bestimmten berufs- und standesrechtlichen Bestimmungen, fallen aber nicht unter das Gewerberecht. Diese Freien Berufe werden aufgrund von besonderer Qualifikation, persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig erbracht.

Weiters sind Freie Berufe überwiegend in Kammer und Berufsvertretungen organisiert.
Zu den Kammermitgliedern zählen: Apotheker, Architekten, Ärzte, Notare, Rechtsanwälte, Tierärzte, Wirtschaftstreuhänder und Zahnärzte.

In Berufsvertretungen sind z.B. Psychologen, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Dolmetscher und Übersetzer organisiert.

Die Voraussetzungen, einer freiberuflichen Tätigkeit nachgehen zu können, hängen immer vom jeweiligen Beruf ab.

Weiter Informationen dazu bieten die jeweiligen Kammern & Berufsvertretungen.

Schritte der Unternehmensgründung in Österreich

Die formale Unternehmensgründung ist schnell erledigt - die Gewerbeanmeldung können Sie online einreichen, z.B. über das Unternehmensservice-Portal (USP).
Aber Achtung: Je besser Sie sich über die Selbstständigkeit im Vorhinein informieren und darauf vorbereiten, desto leichter gelingt der Wechsel von Schule, Studium, Anstellung in die eigene Selbstständigkeit.

Vorgründungsphase

  1. Reden Sie mit Freunden, Bekannten und Familie über Ihr geplantes Gründungsvorhaben. Je mehr Menschen Sie davon erzählen, desto besser können Sie Ihre Gründungsidee präsentieren und verinnerlichen.

  2. Verschriftlichen Sie Ihre Gründungsidee in Form eines Businessplans. So kann die Gründungsidee nochmals in allen Details durchdacht werden. So sind Sie für alle Eventualitäten bestmöglich vorbereitet. Zudem können Sie den Businessplan für eventuelle Förderanträge, Banktermine oder Investorengespräche verwenden.

  3. Informieren Sie sich über mögliche Förderungen. Die Anträge müssen zumeist im Vorhinein eingebracht werden.

  4. Verlieren Sie sich nicht in Details. Viele Kleinigkeiten sind zwar wichtig, doch behalten Sie immer das große Ganze im Auge.

  5. Überlegen Sie sich, welche Rechtsform Ihr Unternehmen haben wird und welche Auswirkungen die Rechtsform auf Buchhaltung, Steuer und Sozialversicherung hat. Es empfiehlt sich, diesbezüglich Kontakt mit dem Gründerservice der WKO aufzunehmen.

  6. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Buchhaltung organisieren. Haben Sie einen Steuerberater oder erledigen Sie Ihre Buchhaltung selbst? Auch eine Kombination aus beidem ist denkbar. In jedem Fall empfehlen wir als verlässlichen und rechtskonformen Partner die Cloudbuchhaltung von FreeFinance, speziell für österreichische Rechtslage und österreichischen Markt.

Die Sache mit dem Firmenbuch

Bei Einzelunternehmen ist die Eintragung im Firmenbuch freiwillig, sofern 1.000.000 Euro Umsatz im Jahr nicht überschrittenen wird (oder jeweils 700.000 Euro in zwei Jahren).

Eine freiwillige Eintragung kann durchaus sinnvoll sein, nämlich dann, wenn Sie einen Fantasienamen als Firmenbezeichnung wählen.
Einer Fantasiebezeichnung muss der Zusatz e.U. ("Eingetragener Unternehmer) beigefügt werden.

Beispiel: Beispielunternehmen e.U.

Wenn Sie auf einen Firmenbucheintrag verzichten, können Sie immer noch eine Fantasiebezeichnung wählen. Diese kann dann hinter dem eigenen Namen stehen.

Beispiel: Michaela Schallinger - Beispielunternehmen XY

Generell sollte die Eintragung in das Firmenbuch 2-3 Wochen vor der eigentlichen Unternehmensgründung erfolgen, da die Eintragung eine gewisse Zeit dauert.

Tipp: Holen Sie sich im Vorhinein die Neugründerbestätigung bei der Wirtschaftskammer ab, dann entfallen die Gerichtskosten für die Eintragung ins Firmenbuch. Neue Selbstständige bekommen die Neugründerbestätigung bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen.

  • Abholung der Neugründerbestätigung bei der WKO.
  • Optional: Firmenbucheintrag, wenn Umsatz unter 1.000.000 Euro.
  • Gewerbeanmeldung: die Gewerbeanmeldung kann direkt in den Gründercentern der WKO oder online via GISA und Unternehmensserviceportal erfolgen.
  • Meldung bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) und Bekanntgabe der Versicherungserklärung. Die Meldung geht auch direkt über das USP.
  • Optional wenn Mitarbeiter angestellt werden: Mitarbeiter sind vor dem ersten Tag der Beschäftigung bei der Gebietskrankenkasse anzumelden.
  • Meldung beim Finanzamt: innerhalb eines Monats nach Unternehmensgründung muss eine Steuernummer beantragt werden - erfolgt im Rahmen der Betriebseröffnungsanzeige (Verf 24).
  • Wenn bereits ein Finanzonline-Zugang besteht und Sie bisher eine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt haben, müssen Sie einen sogenannten Erklärungswechsel beantragen.
  • Beantragung einer UID-Nummer, sofern Sie die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch nehmen können oder wollen.
  • Abholung der Neugründerbestätigung bei der Sozialversicherung der Selbstständigen.
  • Optional: Firmenbucheintrag, wenn Umsatz unter 1.000.000 Euro.
  • Gewerbeanmeldung: die Gewerbeanmeldung kann direkt online via Unternehmensserviceportal oder direkt bei der SVS erfolgen. Es ist erforderlich, einen Fragebogen auszufüllen, der die Versicherungszuordnung abklären soll.
  • Optional wenn Mitarbeiter angestellt werden: Mitarbeiter sind vor dem ersten Tag der Beschäftigung bei der Gebietskrankenkasse anzumelden.
  • Meldung beim Finanzamt: innerhalb eines Monats nach Unternehmensgründung muss eine Steuernummer beantragt werden - erfolgt im Rahmen der Betriebseröffnungsanzeige (Verf 24).
  • Wenn bereits ein Finanzonline-Zugang besteht und Sie bisher eine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt haben, müssen Sie einen sogenannten Erklärungswechsel beantragen.
  • Beantragung einer UID-Nummer, sofern Sie die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch nehmen können oder wollen.
  • Die O.G. sowie die K.G. entstehen durch einen Gesellschaftsvertrag zwischen zumindest zwei Personen. Der Gesellschaftsvertrag kann mündlich oder schriftlich abgeschlossen werden, es empfiehlt sich allerdings eine schriftliche Ausfertigung.
  • Abholung der Neugründerbestätigung bei der WKO oder Sozialversicherung der Selbstständigen
  • Firmenbucheintrag: die Erwerbsgesellschaft entsteht mit der Eintragung in das Firmenbuch. Bei einer O.G. und K.G. ist die Eintragung verpflichtend.
  • Gewerbeanmeldung: die Gewerbeanmeldung kann direkt online via Unternehmensserviceportal oder bei der WKO erfolgen.
  • Optional wenn Mitarbeiter angestellt werden: Mitarbeiter sind vor dem ersten Tag der Beschäftigung bei der Gebietskrankenkasse anzumelden.
  • Meldung beim Finanzamt: Innerhalb eines Monats nach Unternehmensgründung muss eine Steuernummer beantragt werden - erfolgt im Rahmen der Betriebseröffnungsanzeige (Verf 16).
  • Wenn bereits ein Finanzonline-Zugang besteht und Sie bisher eine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt haben, müssen Sie einen sogenannten Erklärungswechsel beantragen.
  • Beantragung einer UID-Nummer mittels Formular U15 beim zuständigen Finanzamt.
  • Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags: der Gesellschaftsvertrag wird in Form eines Notarratsaktes errichtet. Die GmbH kann mit mehreren Personen oder allein (Ein-Personen-GmbH) gegründet werden.
  • Einzahlung der Stammeinlage auf ein dafür vorgesehenes Konto: das Mindeststammkapital beträgt in Österreich 35.000 Euro, wobei die Hälfte in bar eingebracht werden muss. Jedoch kann auch die "Gründungsprivilegierung" in Anspruch genommen werden, dann sind zu Beginn 10.000 Euro Mindeststammkapital nötig, davon 5.000 jedenfalls in bar.
  • Bankbestätigung über die Einzahlung der Stammeinlage.
  • Abholung der Neugründerbestätigung.
  • Eintragung ins Firmenbuch.
  • Gewerbeanmeldung: Die Gewerbeanmeldung erfolgt z.B. über die WKO oder die zuständige Gewerbebehörde.
  • Meldung bei der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS).
  • Optional wenn Mitarbeiter angestellt werden: Mitarbeiter sind vor dem ersten Tag der Beschäftigung bei der Gebietskrankenkasse anzumelden.
  • Meldung beim Finanzamt: innerhalb eines Monats nach Unternehmensgründung muss eine Steuernummer beantragt werden - erfolgt im Rahmen der Betriebseröffnungsanzeige (Verf 15). Wenn bereits ein Finanzonline-Zugang besteht und Sie bisher eine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt haben, müssen Sie einen sogenannten Erklärungswechsel beantragen.
  • Beantragung einer UID-Nummer mittels Formular U15 beim zuständigen Finanzamt.

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Die häufigsten Fragen zu FinanzOnline

Für die Anmeldung eines Einzelunternehmens sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Reisepass
  • Optional: Unterlagen über akademische Grade
  • Auszug aus dem Firmenbuch (wenn Eintragung erfolgt)
  • Befähigungsnachweis oder individuelle Befähigung außer bei Freien Gewerben
  • Erklärung über das Nichtvorliegen von Gewerbeausschlussgründen
  • Strafregisterbescheinigung des Herkunftslandes für Personen, die in den letzten 5 Jahren nicht in Österreich dauerhaft gemeldet waren
  • Niederlassungsnachweis bei Nicht-EU-Bürgern

Sie müssen neben der Gewerbebehörde die Sozialversicherung der Selbstständigen sowie das Finanzamt informieren. Die Details dazu finden Sie in diesem Artikel.

Die Gründung eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft (O.G. und K.G.) ist nicht an eine bestimmte Kapitalsumme gebunden.

Für die Gründung einer GmbH müssen Sie zumindest 5.000 Euro in bar einbringen, sofern Sie eine sogenannte "Gründungsprivilegierte GmbH" errichten. Beachten Sie aber, dass Sie spätestens mit Ablauf des Gründungsprivilegs nach 10 Jahren, die volle Summe von zumindest 17.500 Euro an Stammkapital in die Gesellschaft einbringen müssen.

Weitere Informationen & Quellen