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Steuernummer in Österreich | Abgabenkontonummer

Steuernummer in Österreich: Abgabenkonto beim Finanzamt für natürliche & juristische Personen

Die Registrierung Steuerpflichtiger und deren Abgabenkonto beim Finanzamt.

Letzte Aktualisierung:
Simone A. Mitgründerin, Entwicklung, Inhalt & Marketing

Was ist die Steuernummer, wofür braucht man sie? Was hat es mit dem Abgabenkonto auf sich und worin besteht der Unterschied zur UID-Nummer?
Wir haben das Wichtigste zur Registrierung von Steuerpflichtigen beim Finanzamt zusammengefasst.

Thematischer Überblick

Die Steuernummer, wie die Abgabenkontonummer umgangssprachlich oft genannt wird, ist die Kennung beim Finanzamt.
Oft kommt es zur Verwechslung mit der sogenannten UID-Nummer und auch die Begrifflichkeit des Abgabenkontos ist oftmals nicht ganz klar. Ebenso stellt sich die Frage, wie das mit Abgaben und steuerrechtlicher Registrierung bei Wohnsitz oder Betriebsstätte im Ausland und dabei steuerpflichtigen Umsätzen in Österreich ist.

Natürlich soll auch die Frage beantwortet werden, wo man seine Steuernummer findet bzw. wie man eine solche je nach vorliegender Rechtsform (bei Unternehmen) beantragen kann!

Was ist eine Steuernummer und warum wird sie benötigt?

Die Steuernummer dient der Identifizierbarkeit - sie ist dazu da, alle Steuerpflichtigen eindeutig identifizieren zu können.

In Österreich, wie auch in etlichen anderen Ländern, lukriert der Staat aus der Besteuerung von Einkommen wichtige Einnahmen, mit denen der öffentliche Betrieb und öffentliche Belange finanziert werden. Über die Einnahmen durch die Einkommensteuern finanziert sich der Staat also (u.a.).

Um jedes steuerpflichtige Einkommen in der Finanzverwaltung eindeutig registrieren und zuordnen zu können, bedarf es einer genormten und eindeutigen Kennung für jeden Steuerpflichtigen - der sogenannten Steuernummer!

Steuerpflichtige können dabei sowohl natürliche Personen, also der Mensch selbst, als auch juristische Personen, sprich Körperschaften wie Betriebe, Genossenschaften oder auch Vereine, sein.
Sie alle können Einkommen bzw. Umsätze erwirtschaften und somit besteuerte Einkünfte haben, die anhand der jeweiligen Steuernummer der Personen oder Körperschaften in der Finanzverwaltung eindeutig zuordenbar und registriert sind.

Die Steuernummer selbst wird immer vom örtlich zuständigen Finanzamt erteilt und bleibt bestehen. Das bedeutet: hat man bereits eine Steuernummer, so bleibt diese auch erhalten, zum Beispiel bei Wechsel von unselbstständiger Arbeit in Form eines Anstellungsverhältnisses zu selbstständiger Arbeit als Kleinunternehmer - die Steuernummer bleibt aufrecht.

Örtlich zuständiges Finanzamt:

Bei natürlichen Personen und Einzelunternehmern erteilt die Steuernummer das Wohnsitzfinanzamt, bei Personen- oder Kapitalgesellschaften macht das jenes Finanzamt, in dessen Zuständigkeit der jeweilige Betriebsort fällt.

Abgabenkonto:

Sobald Sie sich für eine Steuernummer beim zuständigen Finanzamt registriert haben - sofern diese nicht schon vom Finanzamt zugeteilt wurde - und dieses Ihnen eine entsprechende Nummer erteilt hat, besitzen Sie ein Konto beim Finanzamt.
Dieses Konto wird, wie ein Bankkonto von Privatpersonen, vom Finanzamt für Ihre steuerlichen Abgaben eingerichtet. Das sogenannte Abgabenkonto ist auf Ihren Namen und Ihre Steuernummer abgestimmt und wird für die Zahlungsvorgänge unter dem Aspekt der steuerlichen Abgaben, wie z.B. Umsatz-, Einkommens-, Körperschaftssteuer, lohnabhängige Abgaben, Normverbrauchsabgabe, usw., verwendet.

Das Abgabenkonto kann man also verstehen wie ein klassisches Konto bei einer Bank, nur dass dabei nicht die Bank, sondern der Staat in Form der  Finanzverwaltung Ihre kontoführende Institution ist, welche die abgabentechnischen Zahlvorgänge registriert und abwickelt. Somit ist das Abgabenkonto wie ein Bankkonto für alle Steuerpflichtigen.

Steuernummer: juristische vs. natürliche Person

Natürliche Personen:
Eine natürliche Person, oder auch physische Person, ist der Mensch in seiner Rolle als Rechtssubjekt.
Das bedeutet, das jeweilige menschliche Individuum als Träger von Rechten und Pflichten in seinem Dasein als Mitglied einer reglementierten Gesellschaft und Teilhaber in einem öffentlichen System, Staatswesen.

Juristische Personen:
Eine juristische Person ist eine vom Gesetz anerkannte Gemeinschaft, beispielsweise ein Betrieb, eine Körperschaft, ein Verein oder eine Gesellschaft.
Dabei hat diese Gemeinschaft, genauso wie die natürliche Person, ebenso Rechte und Pflichten. Die juristische Person ist also nicht ein menschliches Individuum in seiner Rolle als Rechtssubjekt, sondern ein solches Rechtssubjekt in Form einer Körperschaft - dabei tritt diese Körperschaft (Betrieb, Verein, Gesellschaft) unter den Rechtsaspekten als Einheit auf und wird als solche anerkannt und begriffen.

Die juristische Person agiert im gesellschaftlichen und staatlichen Kontext als Einheit, vollbringt als diese Einheit, also "Person", ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten im Rahmen der gesetzlichen Regelungen und Rahmenbedingungen und erwirtschaftet so ihre besteuerten Umsätze.

Modernisierung des Behördenaufbaus ab 2020: unveränderliche Steuernummer und Wegfall der örtlichen Zuständigkeit

Mit dem 4. Juli 2020 sind alle Steuernummern unveränderlich. Das gilt ab diesem Stichtag sowohl für Steuernummern im privaten als auch im unternehmerischen Bereich.

Bisher hat sich die Steuernummer jeweils beim Wechsel der örtlichen oder sachlichen Zuständigkeit geändert - bei Privaten beispielsweise aufgrund eines Wohnortswechsels, bei Unternehmen im Zuge des Ortswechsels der Geschäftsleitung.
Bereits vorhandene Steuernummern werden dadurch mit 4. Juli 2020 „eingefroren“ und bleiben auch nach einem Finanzamtswechsel unverändert.

Neue Kunden erhalten ab 04. Juli 2020 sofort eine unveränderliche 9-stellige Steuernummer (Abgabenkontonummer).

Als weitere Maßnahme im Zuge der Reformierung des Behördenaufbaus in der Finanzverwaltung wird die Schaffung eines zentralen Finanzamts für ganz Österreich ab 1. Jänner 2021 umgesetzt.
Dadurch fällt auch die örtliche Zuständigkeit bei den Finanzämtern weg.
Somit bleibt nach Umsetzung dieser Modernisierungsmaßnahmen eine unveränderliche Steuernummer beim zentralen Finanzamt für Österreich!

Die entsprechende Pressemeldung zu diesen Änderungen finden Sie auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen!

Steuernummer oder Abgabenkontonummer?

Die sogenannte Abgabenkontonummer wird vom Finanzamt vergeben und ist eine Kombination aus Finanzamtsnummer (Kennung des zuständigen Finanzamts) und Steuernummer - umgangssprachlich wird sie oft als Steuernummer bezeichnet, ist korrekterweise aber die Kennung des jeweiligen Abgabenkontos von Steuerpflichtigen beim Finanzamt.

Die Abgabenkontonummer ist eine 9-stellige Kennung, die sich aus der Nummer des zuständigen Finanzamts in Kombination mit der Steuernummer ergibt.
Die ersten beiden Ziffern stellen die Kennung des zuständigen Finanzsamts dar und die folgenden sieben Ziffern bilden die eigentliche Steuernummer ab und dienen somit der Identifizierbarkeit der steuerpflichtigen Person (oder Firma) beim Finanzamt.

Beispiel für eine Abgabenkontonummer
Eine - in diesem Fall fiktive - Abgabenkontonummer eines Steuerkontos beim Finanzamt für den Zweiten Wiener Gemeindebezirk würde wie folgt aussehen:

Abgabenkonto beim Finanzamt Wien 2: 12-999/9124
1 (Wien) 2 (Bezirk) 999/9124 (Steuernummer des Steuerpflichtigen)

Wichtig: die Abgabenkontonummer ist bei allen Finanzamtszahlungen verpflichtend anzugeben, damit diese jeweils korrekt zugeordnet werden können!

Zusammenfassend:

Der umgangssprachliche Begriff "Steuernummer" meint die sogenannte Abgabenkontonummer, welche aus 2-stelliger Finanzsamtskennung (nach dem örtlich zuständigen Finanzsamt) und der eigentlichen 7-stelligen Steuernummer (Identifizierung beim Finanzamt) besteht und zur eindeutigen Identifizierung von steuerpflichtigen natürlichen oder juristischen Personen in der Finanzverwaltung dient.

Wie bekommen Gründer eine Steuernummer?

Jedes Unternehmen muss seine Betriebseröffnung innerhalb eines Monats dem zuständigen Finanzamt melden. Diese Meldung wird in Form der Betriebseröffnungsanzeige eingebracht, damit einhergehend ist auch das Prozedere für die Erteilung der Steuernummer: die Steuernummer wird im Rahmen der Betriebseröffnungsanzeige zugeteilt.

Je nach Rechtsform des zu gründenden Unternehmens wird die Betriebseröffnungsanzeige mittels bestimmtem Formular eingebracht:

  • Einzelunternehmer (natürliche Personen) verwenden das Formular Verf 24,

  • Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften bzw. Gesellschaften mit beschränkter Haftung) das Formular Verf 15 und

  • Personengesellschaften (GmbH & CoKG, KG, OG, Vermietungsgemeinschaften, usw.) das Formular Verf 16.

Anhand dieser Anzeige ergeht die Mitteilung der Betriebseröffnung und es wird um Zuteilung der Steuernummer ersucht.

Vergabe der Steuernummer an den Gründer:

Nachdem die Eingaben, die Meldung und Unterlagen geprüft wurden, wird der Gründer registriert: das Finanzamt erteilt die aus einer 2-stelligen Finanzamtsnummer und einer 7-stelligen Steuernummer bestehende Abgabenkontonummer (ugs. Steuernummer) und legt einen neuen Steuerakt an. Die Abgabenkontonummer wird dem Gründer mitgeteilt und ist fortan auf allen Belegen (Schriftstücken, Zahlungsabschnitten, usw.), die Sie dem Finanzamt übermittelt werden, anzuführen.

Wenn ein Gründer schon eine Steuernummer hat, bleibt diese grundsätzlich bestehen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn in der Vergangenheit bereits eine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt wurde.

Wer im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung bereits FinanzOnline-Teilnehmer ist, kann die Meldung auch elektronisch über FinanzOnline (Weitere Services/Erklärungswechsel) einbringen.

Weiterführende Informationen und Erläuterungen zur Registrierung sowie den Funktionen in FinanzOnline und der Integration der FinanzOnline-Funktionen in die FreeFinance-Buchhaltung finden sie in unserem Ratgeberartikel FinanzOnline: Registrierung, Login & Funktionen!

Steuernummer und UID-Nummer – Unterschied?

Zu beachten: Häufig kommt es zur Verwechslung der Begrifflichkeiten Steuernummer und UID-Nummer, oder diese werden gleichbedeutend verwendet - was aber falsch ist:

  • Die Steuernummer bzw. Abgabenkontonummer dient der Identifikation der natürlichen oder juristischen steuerpflichtigen Personen beim Finanzamt, also in der Finanzverwaltung.

  • Die UID-Nummer wiederum dient der Identifizierbarkeit von Unternehmen untereinander. Es handelt sich um eine spezielle Registrierungsnummer, mithilfe derer sich Unternehmen untereinander identifizieren und die weiters dazu dient, die Vorsteuern aus den Geschäftstätigkeiten innerhalb Österreichs sowie im EU-Ausland abzuziehen zu können.

Weiterführende Informationen und die genauen Erläuterungen zur UID-Nummer und ihrer Funktion sowie zur Umsatzsteuerpflicht für Unternehmen finden Sie in unserem Ratgeberartikel Umsatzsteuer, UID-Nummer & Co: Umsatzbesteuerung in Österreich!

Steuernummer trotz Betriebsstätte bzw. Wohnsitz im Ausland?

Wenn ein Unternehmer seinen Sitz und die Betriebsstätte im Ausland hat, jedoch steuerpflichtige Umsätze in Österreich tätigt, bei denen es nicht zum Übergang der Steuerschuld kommt, dann muss dieser Unternehmer dementsprechend auch in Österreich Steuernummer und gegebenenfalls UID-Nummer beantragen.
Der Antrag auf Vergabe der Steuernummer kann dabei formlos gestellt werden.

Mit dem Antrag einzubringen sind die folgenden ausgefüllten Formulare und Dokumente:

  • Ausgefüllter Fragebogen Verf 19: mit diesem wird sowohl die Vergabe einer Steuernummer als auch einer UID-Nummer beantragt.
  • Unterschriftenprobenblatt bei Kapitalgesellschaften im Original: Verf 26.
  • Kopie des Handelsregisterauszuges bzw. des Gesellschaftsvertrages bei Kapitalgesellschaften.
  • Nachweis der ausländischen Finanzverwaltung über die Erfassung als Unternehmer im Original: Formular U 70.

Zuständiges Finanzamt: Registrierung ausländischer Unternehmer in Österreich

Für die Registrierung von ausländischen Unternehmern in Österreich ist die Abteilung Betriebsveranlagungsteams Ausländerreferate des Finanzamts Graz-Stadt zuständig. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Unternehmensservice-Portals.

Zu beachten: wenn ein ausländischer Unternehmer in Österreich nur Reverse Charge-Umsätze ausführt, besteht keine Registrierungspflicht!
Weiterführende Informationen und Erläuterungen zum Reverse Charge-Verfahren und der diesbezüglichen Bestimmungen finden Sie im entsprechenden Kapitel unseres Ratgeberartikels Umsatzsteuer, UID-Nummer & Co: Umsatzbesteuerung in Österreich.

Doppelte Steuerpflicht:

Grundsätzlich hat jener Staat das Besteuerungsrecht, in dem die steuerpflichtige Tätigkeit ausgeübt wird. Allerdings hat auch der Staat, in dem man ansässig ist, das Besteuerungsrecht für alle Einkünfte - unabhängig davon, in welchem Land diese erzielt werden.

Somit kann es zur Konstellation kommen, dass dieselben Einkünfte sowohl im Tätigkeitsstaat als auch im Wohnsitzstaat versteuert werden. Daraus ergäbe sich eine doppelte Steuerpflicht.
Um diese Doppelbesteuerung zu vermeiden, hat Österreich mit vielen Ländern ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) abgeschlossen. Im Rahmen dieser Abkommen wird geregelt, welcher Staat die Einkünfte besteuern darf und wie eine allfällige Doppelbesteuerung vermieden wird.

Die vollständige Liste der österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen!

Personen, die in Österreich als Arbeitnehmer oder von Österreich Einkünfte erzielen, jedoch in Österreich keinen Wohnsitz und auch nicht ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind beschränkt steuerpflichtig.

Auch beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer können eine Veranlagung lohnsteuerpflichtiger Einkünfte beantragen und dabei Werbungskosten und inlandsbezogene Sonderausgaben geltend machen.
Bedenken Sie aber, dass im Falle einer Antragsveranlagung von beschränkt Steuerpflichtigen der Steuerbemessungsgrundlage ein Betrag von 9.000 Euro hinzugerechnet wird, der in der laufenden Lohnverrechnung nicht zum Tragen kommt.
Das wird gemacht, weil das steuerfreie Existenzminimum grundsätzlich vom Wohnsitzstaat zu berücksichtigen ist. Aufgrund der tarifmäßigen Steuerfreigrenze von 11.000 Euro verbleibt für beschränkt Steuerpflichtige damit ein steuerfreies Basiseinkommen von 2.000 Euro.

Personen, die in Österreich ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind unbeschränkt steuerpflichtig.

Auf jeden Fall tritt nach sechs Monaten Aufenthalt in Österreich, auch rückwirkend, die unbeschränkte Steuerpflicht ein.
Die Staatsbürgerschaft ist dabei nicht entscheidend. Die unbeschränkte Steuerpflicht bedeutet, dass grundsätzlich alle in- und ausländischen Einkünfte in Österreich steuerlich erfasst werden.

Zusammenfassung

Die Steuernummer, eigentlich Abgabenkontonummer (weil sie die Kennung des vom Finanzamt für den Steuerpflichtigen eingerichteten Abgabenkontos darstellt), dient der Identifikation von steuerpflichtigen natürlichen und juristischen (Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften, usw.) Personen beim Finanzamt.

Diese Nummer wird im Zuge der Unternehmensgründung (Betriebsgründungsanzeige) vergeben, es sei denn, der Gründer hat schon eine Steuernummer (durch vorangehende Arbeitnehmerveranlagung).

Die Steuernummer ist ein sehr gebräuchlicher Begriff, meint jedoch die Abgabenkontonummer, wie es korrekterweise heißt.
Das Abgabenkonto wird für jeden Steuerpflichtigen vom Finanzamt eingerichtet.

Auch Unternehmen oder Personen mit Betriebsstätte oder Wohnsitz im Ausland können in Österreich steuerpflichtig sein - beim Tätigen von steuerpflichtigen Umsätzen in Österreich wird auch dabei eine Steuernummer beim zuständigen Finanzamt (in diesem Fall Finanzamt Graz Stadt) beantragt und vergeben.

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Fragen und Antworten

Die Steuernummer (Abgabenkontonummer) wird nach Zuteilung durch das Finanzamt übermittelt (in der Regel auf postalischem Weg).

Man findet sie außerdem auf jeder allen schriftlichen Ausfertigungen des Finanzamts und Bescheiden wie z.B. Lohnsteuerbescheid oder Einkommenssteuerbescheid.

Die Steuernummer (Abgabenkontonummer) ist immer eine 9-stellige Kennung, die sich aus zwei Teilen zusammensetzt:

  • die ersten beiden Ziffern sind die Kennung des zuständigen Finanzamts
  • die rechtlichen 7 Ziffern sind die Steuer-ID (Steueridentifikationsnummer)

Die Steuernummer (Abgabenkontonummer) wird allen Steuerpflichtigen vom Finanzamt zu- und mitgeteilt, beispielsweise durch schon erstmalige Arbeitnehmerveranlagung.
Sie kann aber auch von natürlichen und juristischen Personen selber beantragt werden, beispielsweise im Zuge einer Unternehmensgründung. Dabei wird die Steuernummer (Abgabenkontonummer) im Rahmen der Betriebseröffnungsanzeige zugeteilt.

Je nach Rechtsform des zu gründenden Unternehmens wird die Betriebseröffnungsanzeige mittels bestimmtem Formular eingebracht:

  • Einzelunternehmer (natürliche Personen) verwenden das Formular Verf 24,

  • Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften bzw. Gesellschaften mit beschränkter Haftung) das Formular Verf 15 und

  • Personengesellschaften (GmbH & CoKG, KG, OG, Vermietungsgemeinschaften, usw.) das Formular Verf 16.

Weitere Informationen & Quellen

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