Geringwertiges Wirtschaftsgut

Was ist ein geringwertiges Wirtschaftsgut?

Geringwertige Wirtschaftsgüter sind abnutzbare Anlagegüter, die innerhalb der Periode der Herstellung bzw. Anschaffung zur Gänze abgeschrieben werden können.

Geringwertiges Wirtschaftsgut: Definition

Als geringwertiges Wirtschaftsgut werden gemäß EStG jene abnutzbaren Anlagegüter bezeichnet, deren Anschaffungswert bzw. Herstellungswert den Betrag von 800 EUR (netto, bei Neuanschaffungen ab dem 1. Januar 2020, davor waren es 400 EUR) nicht übersteigt. Sie können im Jahre der Anschaffung oder Herstellung voll abgeschrieben werden.

Werden geringwertige Wirtschaftsgüter nicht voll abgeschrieben, so sind sie auf dem entsprechenden Anlagenkonto zu verbuchen und der Nutzungsdauer entsprechend abzuschreiben.

Wirtschaftsgüter, die aus Teilen bestehen, sind als Einheit (Gesamtsache) zu erfassen, wenn sie nach ihrem wirtschaftlichen Zweck oder nach der Verkehrsauffassung eine Einheit bilden.

Diese Wirtschaftsgüter können nicht getrennt als geringwertige Wirtschaftsgüter verbucht werden. Beispiele dafür sind: mehrere Sessel einer Sitzgarnitur, Teile eines Werkzeugkastens, Vorhänge eines Raumes.

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