Fremdkapital

Was versteht man unter Fremdkapital?

Unter Fremdkapital versteht man alle finanziellen Mittel eines Unternehmens, die für einen befristeten Zeitraum von externen Kapitalgebern zur Verfügung gestellt werden. Das Gegenstück des Fremdkapitals ist das Eigenkapital.

Fremdkapital Übersicht

Im Gegensatz zum Eigenkapital erhalten die Fremdkapitalgeber, sofern es sich um Kredite handelt, eine erfolgsabhängige Verzinsung.

Zum Fremdkapital zählen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten. So wie das Eigenkapital, ist auch das Fremdkapital auf der Passivseite (Mittelverwendung) der Bilanz zu finden.

Kurzfristiges Fremdkapital

Kurzfristiges Fremdkapital bietet eine Möglichkeit, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Dazu zählen beispielsweise Kredite und Verbindlichkeiten, die auf ein Jahr gewährt werden.

Mittelfristiges Fremdkapital

Dazu zählen Schuldscheindarlehen, Anleihen und Mitarbeiterbeteiligungen sowie Außenhandelskredite. Der Zeithorizont bei mittelfristigem Fremdkapital reicht von 1 bis 3 Jahre.

Langfristiges fremdkapital

Unter langfristigem Fremdkapital versteht man insbesondere Unternehmenskredite, die über einen Zeitraum von 4 Jahren hinaus gewährt werden. Üblicherweise werden dabei größere liquide Mittel zur Verfügung gestellt, die eine entsprechende Investition und/oder Expansion ermöglichen sollen.

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Siehe auch

Quellen:

Schneck, Ottmar. Lexikon der Betriebswirtschaft. Beck-Wirtschaftsberater im dtv. Deutsche Edition. dtv Verlagsgesellschaft. C.H.Beck im dtv. Kindle-Version. ISBN: 978-3-406-72647-7 (10. Auflage, Hardcover).