Faktura

Was versteht man unter Faktura?

Im engeren Sinn wird im unternehmerischen Rechnungswesen eine Rechnung als Faktura bezeichnet. Im weiteren aber Sinn bezeichnet der Begriff alle Dokumente und Unterlagen, die eine Rechnungsstellung für erbrachte Leistung oder Lieferung bedingen und damit die Basis des betreffenden Geschäftsvorfalls im Unternehmen bilden.

Faktura: Definition

Unternehmen | Geschäftsvorfälle | Rechnungswesen | Rechnungslegung


Die Faktura bildet im geschäftlichen Ablauf und der Buchhaltung eines Unternehmens die Basis eines Geschäftsvorfalles:

Eine erbrachte Leistung oder Lieferung wird anhand aller dabei zugehörigen Unterlagen und Dokumente in Rechnung gestellt und ergibt damit den jeweiligen Geschäftsvorfall.

Dementsprechend ist die Fakturierung im Rechnungswesen eines Unternehmens der Vorgang der Rechnungsstellung, also jener Vorgang, durch den das fällige Entgelt für eine erbrachte Leistung oder Lieferung in Rechnung gestellt wird.

Faktura steht einerseits also für die Rechnung als solche, meint aber auch sämtliche zu einem Geschäftsvorfall gehörenden Dokumente - diese bilden die Basis des Geschäftsvorfalles und bedingen die Rechnungsstellung.

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Fakturierung: Rechnungsprozess

Unternehmen | Geschäftsvorfälle | Rechnungswesen | Rechnungslegung


Zur Fakturierung gehören alle Bereiche eines Geschäftsvorfalls, beispielsweise vom Anlegen einer Gutschrift bis zur Verbuchung des Geschäftsvorfalls in der Buchhaltung.

„Fakturierung“ bezeichnet also nicht nur die Rechnungserstellung und Rechnungslegung, sondern den gesamten Rechnungsprozess bis zur schlussendlichen gesetzeskonformen Ausstellung und Verbuchung von Rechnungen.

Insofern bezieht sich der Begriff „Fakturierung“ zwar auf die Rechnungslegung, er umfasst dabei aber auch zugehörige Prozesse wie die korrekte Verbuchung von allfälligen Gutschriften bzw. Skonto, das Ausstellen von Quittungen bis zum Ausstellen von Zahlungserinnerungen und Mahnungen.

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Vor- & Nachfakturierung: Zeitpunkt der Rechnungsstellung

Unternehmen | Geschäftsvorfälle | Rechnungswesen | Zeitpunkt der Rechnungslegung


Beim Rechnungswesen von Unternehmen fallen auch immer die Begriffe der Vorfakturierung und der Nachfakturierung - doch was genau ist damit eigentlich gemeint?

Hinter diesen Begriffen verbirgt sich ganz einfach das Thema Zeitpunkt der Ausstellung der Rechnung für Leistung oder Lieferung. Das heißt, es gibt zwei Möglichkeiten im Rechnungswesen eines Unternehmens, wann eine Rechnung ausgestellt wird:

Vorfakturierung

Die Vorfakturierung bedeutet, dass das Unternehmen die Rechnung bereits ausstellt, bevor es zur betreffenden Leistungserbringung oder Lieferung kommt. Das heißt, die Forderung im Zusammenhang mit beauftragter Leistung wird schon vor der Erfüllung der Leistung gestellt.

Vorfakturierung Beispiel:

Im Alltag begegnet uns die Vorfakturierung oft unbewusst - beispielsweise durch die Vorauszahlung bei Einkäufen in Online-Shops. Dabei wird die Lieferung bereits bezahlt, bevor diese erbracht wird. Der Einkauf wird direkt bezahlt und erst nach erfolgtem Zahlungseingang beim Unternehmen wird die Lieferung durchgeführt.

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Nachfakturierung

Wenn das Unternehmen die Rechnung erst nach erbrachter Leistung oder Lieferung oder frühestens direkt bei der Leistungserbringung ausstellt, dann handelt es sich um die Nachfakturierung des entsprechenden Geschäftsvorfalles.

Das heißt, das Geld für den Auftrag wird vom Kunden erst verlangt, nachdem die Leistung erbracht worden ist oder direkt im Zuge der Leistungserbringung.

Nachfakturierung Beispiel:

Oft begegnet uns die Nachfakturierung im Alltag beispielsweise bei Handwerkern, die Leistungen im Wohnraum des Kunden durchführen. Es wird eine Reparatur durchgeführt oder etwas installiert, erst danach oder direkt bei der Leistungserbringung erhält der Kunde die zu zahlende Rechnung.

Wenn das Unternehmen oder der Unternehmer also anhand der Nachfakturierung verrechnet, wird auch erst nach oder bei Leistungserbringung die Rechnung ausgestellt.

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Quellen