Differenzkalkulation

Was ist die Differenzkalkulation?

Aufgabe der Differenzkalkulation ist die Ermittlung des Gewinnes bzw. Verlustes eines Kostenträgers, wenn die Selbstkosten, der Einstandspreis oder der Rechnungspreis sowie der Verkaufspreis gegeben sind.

Differenzkalkulation: Definition

Bei der Differenzkalkulation wird der Gewinn bzw. Verlust eines Produktes bei gegebenen Selbstkosten sowie Verkaufspreis errechnet. Je nachdem wie der Kostenträger bezogen wurde, kann statt den Selbstkosten auch der Einstandspreis oder der Rechnungspreis verwendet werden.

 

  Selbstkosten
± Gewinn/Verlust
= Nettoverkaufspreis
+ Sonderkosten des Vertriebes
= Bruttoverkaufspreis exkl. USt
+ USt
= Bruttoverkaufspreis

 

Gewinn/Verlust = Nettoverkaufspreis - Selbstkosten

Die Berechnung des Nettoverkaufspreises erfolgt wie bei der retrograden Absatzkalkulation.

Im Handel ist die Differenzkalkulation um die Bezugskalkulation zu erweitern, wenn der Rechnungspreis gegeben ist.

Die Differenzkalkulation kann sich auf eine Einheit, einen Auftrag, eine Serie oder auf die in einer Periode abgesetzten Menge beziehen.

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